Eine kleine Reise in Frankreich

Ca. 1600 km, viel Käse und Wein, 8 Knollen Knoblauch, 7 Campingplätze, 14 Tage & Nächte in Frankreich. Ach, es war schön!

Wir tuckern Richtung Süden mit vielen Stationen, fahren am Rande des Juragebirges entlang, durchqueren idyllische, einsame Landstriche und bleiben schließlich ein paar Tage an der Ardèche. Die Käsetheken lassen unsere Herzen höher schlagen, das Kind2 kann endlich gefahrlos mit dem Laufrad umherflitzen und dank der immer noch ausgeprägten Papa-Phase schaffe ich es tatsächlich, die beiden Bücher zu lesen, die ich optimistischerweise mitgenommen habe. Wir lassen es langsam angehen. Schneckentage im schönen Frankreich.

Schneckentage
Schneckentage

Bereits an Tag 1 frage ich mich, wie wir den Bus jemals wieder in seinen sauberen Urzustand versetzen sollen. Und nach der ersten Nacht stelle ich fest, dass alle Zeltnachbar/innen ihren Platz am Abend hübsch aufgeräumt und ihren Tisch geputzt haben. Alle – bis auf … naja. Bei uns herrscht das Chaos, aber warum sollte das im Urlaub anders sein als zuhause. Mir scheint, Campen ist etwas für sehr strukturierte Leute. Für Leute, bei denen jedes Ding einen festen Platz hat, die immer wissen, wo die Zahnpasta ist. Oder die Sonnencreme. Die den Sand und Staub von ihren Decken schütteln, bevor sie diese ins Zelt schmeißen ordentlich gefaltet an den dafür vorgesehenen Ort legen. Wir dagegen sind ständig am Suchen. Diese blöde Taschenlampe, wo ist die denn schon wieder? Unglaublich, an wie viel Orten sie sein könnte, es aber nicht ist, bis sie irgendwann in einer Kiste wieder auftaucht.

Wenn ich das Meer seh, brauch ich kein See mehr
Morgendliche Ruhe vor dem Anturm am Meer

Zur Halbzeit landen wir am Meer bei Sète. Ein gruseliger Campingplatz, voll, heiß, staubig. Kein Fitzelchen Schatten. Am Abend fallen die Mücken über uns her. Einmal in den Wellen treiben, eine Nacht überstehen, dann ist es genug, und da wir keine Lust haben, am Meer entlang die Campingplätze abzuklappern und die Spreu vom Weizen zu trennen, fahren wir wieder ins Inland und folgen den Schildern zu einem „Camping Naturist“.

Ein Natur-Campingplatz, genau das, was wir nach dem Partygetöse am Meer jetzt brauchen, wunderschön gelegen, an einer Quelle und einem See, unter hohen Bäumen mit einem lauen Lüftchen umweht. Nur – dass Naturist nicht „Natur“ bedeutet, wie wir mit unseren allenfalls rudimentären Französisch-Kenntnissen annehmen.

Es ist wenig los und darum braucht es ein Weilchen, bis mir dämmert, wo wir gelandet sind. FKK also. Witzig witzig, haben wir das auch gelernt. Wir überlegen kurz hin und her und beschließen dann doch zu bleiben, zumal das Kind nicht mehr Auto fahren mag. Es ist ein erstaunlich entspannter Platz und wir können dank Handy-Babysitter-App und netter Nachbarn im kleinen Restaurant essen gehen. Ganz hervorragend sogar. Alleine wären wir vielleicht auch länger geblieben. Da es aber keine anderen Kinder gibt, fahren wir nach einer Nacht wieder ab.

Bei Anduze finden wir einen sehr schönen  Wanderweg über Stock und Stein, vorbei an süßen wilden Himbeeren, auf einen Berg und um diesen herum. Und eine Eisdiele mit grandios großen Eisbechern. Die Tage vergehen mit Spielplatz, Planschen, Essen, Knofi-Fahne pflegen, Rumgammeln.

Bei Anduze
Bei Anduze

Auf dem Rückweg machen wir noch einmal in der Nähe von Bourg-en-Braisse Station an einem lauschigen See. Hier gibt es den mit Abstand tollsten Spielplatz mit spannenden Sand- und Schaukelgeräten. Eine ganze ferienbetreute Kinderschar ist unterwegs, ordentlich in rosa-hellblau ausstaffiert. Das rote Käppchen hält die Gruppe beisammen.

Rosa und hellblau sortierte Kinderschar mit roten Mützen
Knirpse in rosa und hellblau. Und ein bisschen orange und rot.

Nach zwei Wochen werfen wir ein letzten Mal den Gaskocher an für den Morgenkaffee, ein letztes Croissant, noch einmal in den Supermarkt, dann geht es zurück. Bus schrubben, Klamotten sortieren und das Gefühl haben, dass wir lange lange weg waren.

Mein erster Frankreich-Urlaub. Toll war’s – hoffentlich bald wieder!

Bei Bourg-en-Braisse. Rückfahrt
Bei Bourg-en-Braisse. Letzter Tag.

Das Winterstubenkind

Alles weiß weiß weiß, die Sonne strahlt, knallblau der Himmel. Das treibt selbst uns vom Sofa runter. Wir müssen raus, das Kind ausführen, Kinder brauchen Bewegung, frische Luft, sie lieben Schnee.

Alle Kinder? Nun, fast alle Kinder. Bis auf eines, ein sehr kleines. Das mag keine Bewegung, zumindest nicht in kalter Luft, schon gar keine im Schnee. Schnee, das komische Zeug, von dem die Eltern so begeistert sind, „schau doch mal, wie schön“, das kalte, nasse, blöde Zeug. Nein, das kleine Kind bleibt wie angewurzelt an der Haustüre stehen, es geht keinen Schritt, will in den Kinderwagen, und zwar sofort. Genau wie gestern, vorgestern, so geht das schon seit Wochen.

Wir rollen los, vielleicht gibt sich das ja, den Berg hinauf, schwitzend über Stock und Stein. Durch den Wald und bis zur Wiese. An vielen Schafe vorbei, über viel Schafsscheiße hinweg, es blökt von allen Seiten. Das Kind ist erstarrt, unbeweglich, ungerührt. Sollen die Eltern doch ihren Spaß haben, ihm ist’s egal. Es läuft nicht einen einzigen Schritt, will  nicht einmal den Boden berühren. Der Kinderwagen ist sein sicherer Hort. Selbst die Schokomuffins, am Kiosk in der Sonne, können es nicht erweichen.

keine Stubenhocker

Stunden später plumpsen die Eltern mehlsackschwer aufs Sofa, sehr erschöpft von Sonne, Schnee und frischer Luft. Ein minikleines Mittagsschläfchen, ach das wäre schön. Doch kaum im Warmen, erwacht der kleine Wicht aus der Erstarrung. Jetzt kann die Party steigen. Und schwupps werden die Großen vom Sofa gehüpft.

Ein kleines Winterstubenkind!

Alterndes Angsthäschen.

Meine Oma wäre die beste Gruselgeschichten- und Horrorfilmdrehbuchautorin der Welt, ach des Universums geworden, hätte sie sich für’s Schreiben entschieden. Stattdessen lässt sie ihre schier unbegrenzte Fantasie im familiären Rahmen spielen:

„Oma, ich möchte vorbeikommen, hast du Zeit?“ „Bei dem Wetter? Es könnte Blitzeis geben, nachher rutscht du noch aus und brichst dir die Knochen. Oder ein Gewitter! Und wie überhaupt? Doch nicht etwa mit dem Fahrrad, bei dem Verkehr! Mit der Straßenbahn? Ohohoh, was da für Leute mitfahren, man hört das ja immer wieder in den Nachrichten, von den Überfällen, gerade neulich wieder, wie war das denn gleich …. […]“

15 Minuten und 132 Beschwichtigungen später haben wir eine Verabredung. Ich muss allerdings versprechen, diese bei hereinbrechendem Gewitter wieder abzusagen, wollene Unterwäsche anzuziehen, nicht mit gefährlichen Menschen zu sprechen und Kind2 nicht auf dem Boden spielen zu lassen, es könnte herumliegende Stecknadeln verschlucken.

Das wäre alles ja kein großes Problem, denn die Oma kommt mit ihren Ü90 ansonsten gut klar und an ihre Fantasie sind wir alle inzwischen gewöhnt. Nur: Ich bemerke so langsam an mir erschreckend ähnliche Züge. Noch ist es nicht das Blitzeis an einem milden Wintertag, aber das Kopfkino kommt bei allem möglichen in Gang und zwar deutlich früher als … nunja: früher.

So ein paar Beispiele:

+ Verspätet sich eine Freund*in oder sonst wer wesentlich, stehen Variationen von Unfällen im Drehbuch und ich telefoniere innerlich schon die Krankenhäuser ab.

+ Inlineskaten, Schlittschuhfahren, Rodeln, Ski etc. pp. führen unweigerlich zu komplizierten Knochenbrüchen. Also lieber die Finger von lassen.

+ Beim (derzeit höchst seltenen) Wandern in den Bergen bockt mein innerer Esel deutlich früher als noch vor ein paar Jahren und weigert sich, auch nur noch einen Schritt weiterzugehen wegen imaginierter Sturz- und Abrutschgefahr.

+ Ich fahre noch nicht einmal mehr Achterbahn aus Angst, das ganze Ding könnte zusammenbrechen  dass mir schlecht wird.

+ Großthema Kinder: keine Details, denn das schnürt mir manchmal richtig die Luft ab. Schon rein aus Aberglaube* bringe ich da nichts zu Papier, äh Blog. (*self-fulfilling-prophecy. Die Skeptiker*innen unter euch mögen Nachsicht haben.)

Ist das jetzt eine genetisch-soziale Vererbung bzw. Abfärbung oder eine Frage des Alter(n)s? Macht Erfahrung ängstlich – auch wenn es nicht die eigene erlebte, sondern nur gelesene, gehörte, gesehene ist? Wo führt das noch hin? Dass ich irgendwann das Haus nicht mehr verlasse?

Heute Abend bin ich übrigens zum Schlittschuhfahren eingeladen. Leider leider kann ich da nicht hin. Nicht auszudenken, was alles passieren kann. Es drohen Knochenbrüche und Blitzeis, im wahrsten Sinne des Wortes. Das alternde Angsthäschen bleibt lieber auf dem Sofa und überlegt, Horrorfilmautorin zu werden. Bei den Anlagen könnte das klappen.

Da geht sie hin auf Reisen

Unsere Babytrage geht auf Reisen. Mal wieder. Nur dieses Mal ohne uns.

Seit Kind 2 so ungefähr vier Monate alt war, hat sie uns täglich begleitet. Überall hin. Auf unsere Elternzeittour quer durch die Lande, in die Hohe Tatra, die Kanaren, Panama und USA. Sie war immer im Einsatz. Wenn der Kleine müde war. Wenn er quakig war. Wenn er nicht schlafen konnte. Wenn wir auf die Berge hoch und in die Schluchten runter wanderten. Wenn wir durch ein Städtchen flanierten. Immer hing er wie ein kleines Äffchen vorne an unseren Bäuchen und Rücken. Stundenlang. Jeden Tag. Wir haben in den ersten 14 Monaten kaum einmal den Kinderwagen benutzt. Und das nicht nur, weil uns unsere tollen Hebammen eingeimpft hatten: „Babys sind Säuglinge und TRAGlinge“, sondern weil es einfach praktisch war. Barrierefrei sozusagen.

Am Anfang war sie knallrot. Nach 12 Monaten Dauereinsatz von der Sonne ausgebleicht. Fleckig. Hier und da der Stoff leicht angeschlagen. Aber funktional, noch immer.

Seit fast einem halben Jahr hängt sie nur noch an der Garderobe. Kind 2 kann laufen. Es liebt seine Bewegungsfreiheit und findet das Flunderdasein auf den Elternrücken nicht mehr ganz so prickelnd. Zum Wandern hat die Kraxe die Trage längst abgelöst (auch wenn es gefühlt viel schwerer ist, ihn darin zu tragen, meine Güte. Wie eine Tonne. Vom Gleichgewicht halten, wenn er hin- und herschaukelt, ganz zu schweigen).

Jetzt geht sie also auf Reisen, einmal quer durchs Land, damit das frischgeschlüpftes Baby meiner Freundin sich darin an den MamaPapaTanten-Bauch kuscheln kann. Und mit ihnen vielleicht sogar auf Elternzeitreise geht. Ein kleiner Abschied. Von der Zeit, als der Kleine noch ein Tragling war. Und wir mit ihm durch die Lande tingelten. Achja. Bin ein mini-bisschen wehmütig …

Elternzeit – kleiner Alltag in der Ferne

Ich hatte ja schon lange vor, mir ein Jahr Auszeit zu nehmen. Raus aus dem Alltag, dem Job, der Routine, den vielen Schubladen, dem Gewohnten. Ich wollte reisen, über das Leben sinnieren, Perspektiven suchen, genießen, Fremdes erfahren. Aber es blieb immer bei dem Vorhaben, „ich würde ja gerne …“. Bis sich das kleine Kind ankündigte. Das wars dann wohl, dachte ich, nix mehr mit Auszeit, jetzt geht’s wieder ans Windelwechseln, Nächte überstehen, Baby beruhigen, füttern, das volle 24h-Programm eben im ersten Jahr.

Die anfänglich etwas trübeingefärbte Sichtweise kam auch daher, dass ich mit Kind 1 damals viel alleine war, keinen Reisepartner hatte, es mir nicht vorstellen konnte, so ein Abenteuer alleine zu managen. Das war nun anders. Und so beschlossen wir, zu dritt loszuziehen – Mama, Papa, Kind – und die Elternzeit als Reisezeit zu nutzen.

„Ich bin dann mal weg“, sagte ich dem Chef. „Schön“, erwiderte der. „Aber kommen Sie wieder.“ Eineinhalb Jahre Elternzeit warteten auf mich.

Der kleine F. kam im Frühjahr 2011 zur Welt. Die ersten Wochen verbrachten wir in unserer häuslichen Höhle, ließen ihn erst einmal in Ruhe ankommen, gewöhnten uns an unser Elterndasein. Als er fast 3 Monate alt war, machten wir uns auf die Reise. Zuerst ganz vorsichtig als Versuchsballon quer durch Deutschland, ausprobieren, wie das mit Baby&Reisen so geht.

Es ging gut. Darum wagten wir uns ein Stückchen weiter weg, nach Italien, dann nach Osteuropa, mit unserem alten Bus und rudimentärer Campingausrüstung. Und als es kälter wurde auf dem europäischen Festland, flogen wir auf die Kanaren. Wir besuchten einen Freund, lernten ein kleines bisschen Spanisch, stromerten durch die faszinierenden Vulkanlandschaften und ließen uns von FreundInnen besuchen. Der Kleine lernte dort, sich robbend fortzubewegen und an Stühlen hochzuziehen, er entdeckte seine Leidenschaft für Sand, den er händeweise in sich hineinstopfte, und bekam die ersten Zähne.

Aber wir wollten noch weiter weg. Nach Mittelamerika. Also packten wir die Familienklamotten in einen Koffer, nahmen die Babytrage und einen Buggy mit und flogen über den großen Teich. Tropische Hitze, fremdes Leben, gewaltige Eindrücke. Mit Wandern war es dort nichts, viel zu heiß, stattdessen waren wir immer auf der Suche nach einem schattigen Plätzchen. Der Kleine testete den pazifischen Sand, bekam noch mehr Zähne, konnte fast jeden Tag nackt sein und perfektionierte das Krabbeln.

Nach 6 Wochen hatten wir genug und flogen zur Abkühlung in die USA – wo wir sowieso hinwollten zum Abschluss des Reisejahres. Hier konnten wir uns auch wieder bewegen, wir erkundeten viele viele Nationalparks, feierten den 1. Geburtstag von F., trafen einen flötenden Hobbit & gastfreundliche Menschen und legten 1000e Meilen zurück. Das Kind fuhr in gigantisch großen Einkaufswagen durch gigantisch große Supermärkte, testete Wüstensand in Arizona und Schnee in den Rocky Mountains und ließ sich in der Rückentrage durch die Natur schaukeln.

Alltag in der Ferne

Unseren kleinen Alltag nahmen wir natürlich überall hin mit, egal wo wir gerade waren: wickeln, füttern, Nächte durchwachen, Essen kochen, Fingernägel schneiden, Wäsche waschen, Baby bespaßen, all das hatten wir auch in der Ferne. Manches war deutlich komplizierter als zu Hause, babykompatibles Essen zu organisieren zum Beispiel. Oder besser gesagt: Essen, das wir für kompatibel hielten. Wir warfen zugegebenerweise nach und nach die guten Ratschläge unserer Hebammen über Bord, weil z. B. teilweise einfach kein Babyfood ohne Salz&Gewürze&Zucker aufzutreiben war und wir nicht immer die Gelegenheit hatten, selbst zu kochen. Das Klamottenthema war ebenso ein wenig kompliziert, wir hatten ja nur sehr wenig mit. War ein Set außerplanmäßig dreckig, vollgespuckt, verschi…en, wurde es schnell eng. Dann hieß es: per Hand waschen oder einen Waschsalon suchen. Unseren Kram zusammenzuhalten, war eine tägliche Herausforderung, die uns nur mäßig gut gelang. Wir haben x-Sachen vergessen und verloren. Mal war eine Milchflasche weg, mal die Babyjacke, mal ein Body, mal ein Schnuller. Ersatz zu beschaffen, war nicht immer einfach.

Wir waren in dem Jahr fast Tag und Nacht zusammen. So was wie Privatssphäre gab es kaum noch, auf engem Raum bekommt man nahezu alles voneinander mit, kann man sich kaum ausweichen. Gegenseitiges Annerven und Diskussionen um Kleinigkeiten („zieh‘ ihm mal noch die Jacke an, es ist kühl heute“ – „neee, ich finds viel zu warm“ – „…“) gehörten auch zum Alltag. Und klar: Oma, Opa, Familie, Freund/innen waren weit weg. Das war manchmal schade.

Aber trotz der Routinen, die sich auch auf Reisen herausbilden, war der Alltag spannend: immer wieder neue Orte, neue Leute, neue Eindrücke. Ich habe es kein einziges Mal, nicht eine einzige Sekunde bereut, dass wir uns diesen Luxus gegönnt und uns die Zeit füreinander genommen haben. Der Kleine hat zu uns beiden eine sehr enge Beziehung aufgebaut, wir haben gelernt, das Alltägliche zu teilen und wir wissen beide, wie schön&anstrengend der 24h-Alltag mit Baby ist. Wir haben unglaublich viel gesehen und erlebt und: wir hatten fast ein Jahr lang Frühling bzw. Sommer. Die Regentage können wir an zwei Händen abzählen. Das war natürlich grandios.  Der Kleine war viel nackt, wir waren fast den ganzen Tag draußen. „Der F. kann nun sicher die Kontinente am Geschmack erkennen“, mailte uns eine Freundin zu. Das glaube ich auch, so viel Sand, wie er gefuttert hat.

Nun ist die Reisezeit vorbei, der heimatliche Alltag hat uns längst wieder. In wenigen Wochen endet auch die Elternzeit, dann kehre ich tatsächlich ins Büro zurück. Was ich vor 2 Jahren noch für ziemlich ausgeschlossen hielt, habe ich nun hinter mir: die Auszeit. Mit Baby. Ohne das Kind hätte ich mir die Freiheit womöglich nicht genommen.

P.S.: Es war ein sehr eindrückliches&spannendes Jahr, das ich nicht nur in einen Artikel quetschen möchte. Über Wandern mit Baby in der Hohen Tatra habe ich kürzlich schon geschrieben – demnächst folgt ein Bericht zum (kinderfreundlichen) Reiseland USA.