Österliche Elternfreuden: Eier ausblasen

[Achtung: Es ist eklig]

Neben Kindergeburtstag organisieren hatte ich ja auch einige Jahre Pause bei anderen, unter Eltern sehr beliebten Tätigkeiten, wie zum Beispiel “Eier ausblasen”.  Als vor einigen Wochen nun dieser Zettel am Kindergartenhaken von Kind2 hing: “Bitte ausgeblasene Eier mitbringen”, dachte ich noch einigermaßen optimistisch: ochja, das geht schon. Blas ich einfach die Eier aus, die ich sowieso für den Geburtstagskuchen brauche, und gut ist.

Der Optimismus hielt bis exakt zu dem Moment, in dem ich mit knallrotem Kopf über einer Rührschüssel hing und mir das Hirn aus der Birne blies. Ich pustete mit aller Kraft in dieses Ei und es tat sich: überhaupt nichts. Zumindest zunächst nicht. Denn dann knackte es vernehmlich und ich hatte Rührei in der Hand. Fluchend also das nächste genommen und ein Monsterloch hineingebohrt, aus dem nach viel Blaserei ein bisschen Glibber herauswabberte, in beide Richtungen ekligerweise, pfui gaga. Einen akuten Brechreiz unterdrückend pustete ich heldinnenhaft weiter. Kurz hatte ich die Befürchtung, dass mein Sehorgan in der Schüssel landen könnte, bis sich endlich der Dotter löste. Ha! Geschafft. Eins war fertig. Das nächste krachte dann wieder mit Karacho auseinander, ich schnappte keuchend nach Luft und twitterte verzweifelt-genervt:

Auf die wunderbaren Tipps hin, die ich von Twitter bekam, schüttelte ich das Ei vorher kräftig vor dem Pusten: kein Erfolg. Ich holte eine lange Nadel, um im Ei rumzustochern und Dotter mit Glibber zu vermischen: mäßiger Erfolg. Das Zeug kam zwar raus, aber die Schale war angeditscht, also unbrauchbar.

Auf mein Fluchen hin kam der Mann in die Küche, beobachte wenige Sekunden das Treiben, um festzustellen: “Das ist doch eklig!” (Ach ne). “Du bläst ja die ganze Bakterien da rein” (WAAS?). Und: “Muss das jetzt sein, wir wollten doch xy, das mit den Eiern können wir (!) doch noch morgen machen?” Ab dem Moment hatte er den Job, pah. Vom Sofa aus hörte ich es pusten, fluchen, krachen, bis er mit knallrotem Kopf die Erfolgsmeldung übermittelte. 2 geschafft bei einem bemerkenswert kleinen Kollateralschaden von ebenfalls 2 Eiern.

Wir konnten anschließend 3 Kuchen backen und dem Kind stolz immerhin 3 ausgeblasene mit in den Kindergarten geben.

Heute brachte es die Eier hübsch angemalt wieder mit nach Hause, da sind doch die ganzen Anstrengungen vergessen:

noch ein Ei

ein Froschei

ein Ei

… und noch eins

Und nächstes Jahr kaufe ich endlich dieses Blasfix. Ganz bestimmt!

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Fünf Bücher für 2015

Vor Jahren fragte mich einmal ein Freund, welche 5 Bücher ich am besten fände. Erst verstand ich die Frage nicht (“wie jetzt? Von ALLEN, die ich je gelesen habe?”) – ich kannte die Website Fünf Bücher damals noch nicht. Dann scheiterte ich fast daran, Titel und Autor*innen korrekt aufzuzählen. Ich habe da zugegebenerweise eine kleine Merkschwäche: “Das Buch von der Dings, wie hieß die gleich …. fängt mit M an, glaube ich. Oder mit S? Ist auch egal, es heißt …. Moment, ich komm gleich drauf, irgendwas mit “V”, glaube ich. Die Vogelfrau vielleicht? Achne, das war was anderes … Der Einband ist rot. Mit einem Baum drauf, kennste das nicht vielleicht??” Diese Peinlichkeit kann ich unendlich fortführen. Mit Filmen ist das übrigens so ähnlich. Als letztes konnte ich mich natürlich nicht entscheiden und fing an, in alten Leseerinnerungen zu schwelgen.

Nun erhielt ich von Mama007 eine Frage in die andere Richtung, nämlich in die Zukunft: “Welche 5 Bücher gedenkst du dieses Jahr zu lesen?” Die Frage ist nicht minder schwierig, da ich eigentlich selten im Voraus plane, was ich lesen möchte, sondern die Bücher eher auf zufälligen Wegen zu mir kommen lasse. Allerdings stehen hier noch ein paar ungelesene im Regal, außerdem bekam ich einige als Empfehlungen ans Herz gelegt. Hier also 5 Favoriten. Teilweise habe ich auf Rezensionen*, teilweise auf Verlage verlinkt (was mir gerade unter die Finger kam).

1.Scott McCloud: “Der Bildhauer“, die erste Graphic Novel von Scott McCloud.

[1 a. Und dann wäre da noch “Comics machen” auch von McCloud, das liegt hier schon.]

2. Die “MaddAddam“-Trilogie von Margaret Atwood. Die wurde mir von Mama007 wärmsten empfohlen, also ein Lese-Muss!

3. Das Foucaultsche Pendel von Umberto Eco. Das wurde mir nun schon so oft empfohlen, das muss ich jetzt einfach mal lesen.

4. Atemschaukel von Herta Müller. Steht hier auch schon ewig rum. Ich bräuchte mal einen Leseurlaub.

5. Sehr gerne, Mama, du Arschbombe von Patricia Cammarata. Natürlich!

Ich gebe die Frage weiter an Xeniana und Momatka, an die Sachensucherin, Pitz und Susanna. Wenn ihr Lust habt – fühlt euch nicht verpflichtet!

* danke an @dieliebenessy für den Tipp!

Bücher 2015 ... mit ein paar dazugeschmuggelten

Bücher 2015 … mit ein paar dazugeschmuggelten, die ich auch (noch)mal lesen möchte

 

 

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Kindergeburtstag (fast) ganz leicht gemacht

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich einen Kindergeburtstag organisiert habe. So ungefähr 15 Jahre. Also war ich ein bisschen aus der Übung und leicht nervös ob des bevorstehenden Events, zumal das Kind2 seit Wochen auf den 4. Geburtstag hinfieberte (Wann is endlich der Geburtstag? Des dauert mir zu lange!!!!!) und klar war, dass ein gemütliches: “Lade 2 Kinder ein und spielt einfach miteinander, während wir einen Kaffee trinken” dieses Jahr nicht mehr ausreichen würde. Nun hieß es – alles gemeinsam mit dem Mann natürlich – planen, organisieren, einkaufen, backen etc. pp. Weil das grob gesehen super geklappt hat, hier ein paar Kindergeburtstagstipps für 4jährige.

Vorbereitung

1. Wichtig ist emotionaler Support. Rufen Sie Geschwister oder Freund*innen mit Kindern  und lassen Sie sich beruhigen. (“OMG, du ARME! Kindergeburtstag – grässlich! Waaah – du tust mir Leid! Aber du schaffst das schon, bestimmt!!!”)

2. Schreiben Sie eine 3km lange Einkaufsliste: Saft, Luftschlangen, Luftballons,  Kuchenzutaten, Abendessenzutaten, Süßis, Geschenke fürs Kind. Am besten nehmen Sie sich gleich einen Tag frei, um die Tour durch 24 Läden zu bewerkstelligen. Es macht nichts, wenn Sie die Einkaufsliste zu Hause vergessen, Sie müssen sowieso noch 3-4 mal los, weil noch irgendetwas fehlt.

3. Planen Sie die Feier durch. Das ist ganz easy: Einfach die Ratschläge von Schwestern&Freundinnen beherzigen! In diesem Falle: Kuchenessen – Geschenkeflaschendrehen – Schatzsuche – Freispiel – Grillen – fertig. Die Schatzsuche ist in dem Alter noch einfach. Fünf Stationen mit Aufgaben wie “singt zusammen Alle meine Entchen” oder “Hüpft auf einem Bein” reichen völlig. Der Schatz ist auch schnell gepackt: Seifenblasen, Gummibärchen o.ä. genügen. Wichtig: Alles in Glitzerpapier. Ist ja ein Schatz!

4. Vergessen Sie nicht, die Kinder einzuladen bzw. deren Eltern zu informieren. Ein Organisationspunkt, der schnell mal durchrutschen kann (“Hast du die Einladungen denn schon geschrieben?” … “Ach DU SCH….e!!”). Wenn Sie es dem Kind komplett überlassen, wen es einladen möchte, rechnen Sie mit … nunja … Überraschungen (s. Punkt 6).

5. Nun nur noch tonnenweise Kuchen backen für die KiTa-Feier und den Kindergeburtstag und den Erwachsenenbesuch (Tipp: Brownies kann man super vorbacken, die schmecken nämlich erst nach 2-3 Tagen so richtig gut!), die Wohnung aufräumen (auch wenn sich das definitiv nicht lohnt … ), Geburtstagstisch richten, Geschenke einpacken, Luftschlangen aufhängen, Luftballons aufblasen und dann ins Bett fallen.

Die Party kann starten!

Durchführung

6. Nachdem Sie stundenlang ein “Wann kommen endlich die Kinder?”-Gefrage ertragen haben, weil Sie den Partybeginn bekloppterweise auf 15 Uhr (an einem Sonntag!!!) gelegt haben, sind endlich endlich die ersten Kinder da. Eltern stehen im Flur herum, überall Jacken, Schuhe, ein Riesengeschrei. Ihnen wird schlagartig klar, dass das Kind offensichtlich die größten Rabauken aus der KiTa eingeladen hat (es selbst inbegriffen) und dass sechs 4jährige abartig laut, unberechenbar und unsagbar albern sind. Aber jetzt ist es zu spät für Flucht, Sie stecken mittendrin und müssen das nun durchziehen. Sie sollten nun, bevor die Meute das Kinderzimmer komplett zerledert, alle zum Kuchenessen zusammenrufen und die Regeln klären.

[6a. Nur für den Fall, dass das Pipi-Kacka-Pups-Scheeeeeiße-Geschrei nicht aufhört und Sprüche wie “der Kuchen ist eklig, hihihihi” fallen, können Sie einen Wettbewerb ausloben nach dem Motto: Wer bis heute Abend kein Schimpfwort mehr sagt, bekommt eine Überraschung. Hilfreich hierbei ist es, alle Schimpfworte einzusammeln – denn sind die einmal in voller Aufmerksamkeit ausgesprochen, verlieren sie, wenn Sie Glück haben, deutlich an Attraktivität. Den Wettbewerb können Sie gleich wieder vergessen, das klappt nie. Aber die Stimmung beruhigt sich.]

[6b. Nur für den Fall, dass ein einzelnes Kind weiterhin völlig neben der Spur rumtobt: Die Ankündigung, dass man es durch die Eltern wieder abholen lässt, wirkt tatsächlich Wunder. Es war übrigens das erste Mal in all den Jahren Kindergeburtstagserfahrung, dass so etwas tatsächlich notwendig wurde)]

7. Weiter im Programm: Geschenkeflaschendrehen ist eine grandiose Idee. Das geht wie Flaschendrehen, nur ohne “Pflicht oder Wahrheit”. Auf wen die Flasche zeigt, überreicht sein/ihr Geschenk. Damit stellen Sie sicher, dass nicht alles wahllos aufgerissen wird, und Sie wissen, bei wem Sie sich für was bedanken müssen (s. Punkt 10).

8. Alle noch mal aufs Klo (!) und dann möglichst schnell raus mit der Meute. Schatzsuche als Lockmittel funktioniert eigentlich immer, da ziehen sich selbst die größten Frischlufthasser*innen freiwillig an und laufen die 400 m bis zum Park/Wald/Garten, wo der Schatz versteckt ist. Rechnen Sie damit, dass massives Winken mit Holzpfählen notwendig ist, damit die Kinder die zuvor versteckten Hinweise finden. Beim Schatz erweist sich der Tipp der Freundin,  die Kleinigkeiten (!) in der Schatzkiste in diese wiederverschließbaren Zip-Gefrierbeutel zu packen und mit Namen zu beschriften, als hilfreich. Denn nach spätestens 2 Minuten kräht das erste Kind: “Wo is mein Beutel?????”

9. Die Kinder spielen nun 5 Minuten zufrieden mit ihren Seifenblasen. Sie haben natürlich daran gedacht, eine 5l-Nachfüllflasche zu kaufen, versteht sich von selbst.

9a. Wenn Sie die Möglichkeit haben: Leihen Sie sich 1-2 größere Kinder aus*, die ihnen helfen, die Bande in Schach zu halten und die den “Wir toben so lange mit euch bis ihr umfallt”-Part übernehmen. Das ist einfach Gold wert.

10. Abendessen. Die ersten Eltern werden gesichtet. Seufzen Sie nicht all zu laut erleichtert auf. Bedanken Sie sich bei den Eltern für die Geschenke. Dank Punkt 7 haben Sie das ja alles auf dem Schirm (“Oh. Das Buch war nicht von euch? Das Spiel? Ähm, dann danke für die Fahrradklingel, super!”)

GESCHAFFT.

Nachbereitung

11. Räumen Sie 2-3 h das Chaos auf oder verfrachten sie wahlweise das total erschöpfte, aber völlig aufgedrehte Kind ins Bett. Dauert beides etwa gleich lang.

12. Sie selbst fallen vermutlich spätestens um 21 Uhr ins Bett.

13. Dass Sie am nächsten Tag völlig gerädert sind, ist ganz normal. Beantragen Sie 2 Wochen Erholungsurlaub und freuen Sie sich, dass der nächste Geburtstag erst wieder in 365 Tagen ist. Es sei denn, Sie haben mehrere Kinder … nunja.

Es war jedenfalls eine sehr gelungene Veranstaltung. Wir ziehen das jetzt einfach die nächsten 3-4-5 Jahre nach dem Schema durch. Das geht doch sicher, oder? ODER?

* ein <3 – liches Dankeschön an meine Nichten 1+2. Ihr wart großartig!

Deko. Ohne Pumpe übrigens nicht aufblasbar.

Deko. Ohne Pumpe übrigens nicht aufblasbar.

Der obligatorische Smarties-Geburtstagskuchen

Der obligatorische Smarties-Geburtstagskuchen

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Valencia, liebe Valencia mein. Eine Städtereise mit Kind

In der letzten Urlaubswoche – nach Krankheit und häuslichem Aktionismus – werfen wir unsere Sachen in den kleinen Reisekoffer und fliegen nach Valencia. Wenigstens noch ein bisschen Urlaubsfeeling & Sonne tanken, das ist die Idee. Es ist die erste Städtefahrt mit Kind2. Bislang haben wir große Städte als Urlaubsziel eher vermieden, denn die üblichen Highlights wie Museen besichtigen & Kirchen besuchen, in Cafés rumhängen und Party machen sind mit kleinem Kind nicht drin.

Wir mieten eine kleine Ferienwohnung mitten in El Cabanyal, einem alten Fischerviertel direkt am Meer. Die Stadtverwaltung plant seit Jahren, eine Schneise in das Viertel zu schlagen, um einen prachtvollen Boulevard bis zum Meer zu ziehen (hier ein Video). Proteste aus der Bevölkerung und vermutlich die Finanzkrise haben dem bisher einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Viertel scheint mitten in der Gentrifizierung stecken geblieben zu sein: Einige Häuser sind bereits abgerissen, andere sind hübsch saniert, andere rotten vor sich hin. Es ist eng, bunt, windschief. Hier kann er sich die Mieten noch leisten, erzählt uns ein Anwohner in einer Bar. Wir streifen stundenlang durch das Viertel, durch dessen enge Gassen kaum Autos fahren. Vielleicht weil noch keine Saison ist, vielleicht weil viele Sträßchen wegen des valencianischen Frühlingsfestes Fallas komplett gesperrt sind, vielleicht geht es hier aber einfach immer ein bisschen ruhiger zu.

Valencia ist die erste spanische Stadt, die ich besuche, in der ich den Verkehr einigermaßen erträglich finde. Der Nahverkehr ist super ausgebaut, mit Bus und Metro kommt man schnell herum. Es gibt ein öffentliches Fahrradleihsystem und viele Fahrradwege. Mitten durch die Stadt zieht sich ein kilometerlanger Park, der im ehemaligen Flussbett des Turia angelegt wurde. Es gibt Cafés, Spielplätze, Sportplätze, Skateranlagen, Wasserspiele und futuristische Gebäude in der Ciudad de las artes y las ciencias. Sehr beeindruckend. Hier kann man sich stundenlang aufhalten.

Am Wochenende feiern die Anwohner*innen die Fallas, das große Frühlingsfest, auf der Straße. Das ist so eine Mischung aus Karneval und Silvester. Bunte Kostüme und unglaublich viel Knallerei. Im Viertel bauen sie Festzelte auf, kochen Paella auf der Straße, während die Kinder im Akkord Böller zünden. Ab fünf Jahren aufwärts haben sie alle kleine Holzkästen zum Umhängen, in denen sich die Kracher stapeln. Kein Schritt kann man tun, ohne dass es neben einer knallt und raucht. Ich finde das furchtbar und bin damit beschäftigt, mein Herz zu beruhigen, während Kind2 sich vor Faszination und Freude fast nicht mehr einkriegt und mit Knallerbsen um sich wirft.

Unter der Woche dagegen ist kaum etwas los. Wir sind off-Saison unterwegs, der Strand ist fast leer, die meisten Bars haben noch geschlossen, der Bootsverleih hat zu. Statt Museen zu besichtigen, von denen es so einige gibt in Valencia, schauen wir Menschen beim Arbeiten zu: dem Baggerfahrer, der am Strand meterhohe Berge aus Strandgut, Schlick und Algen zusammenschiebt. Den Arbeitern am Strand, die die Promenade für den Sommerbetrieb vorbereiten. Den Sandburgbauer*innen, die ihre Burgen am Strand bewachen. Der Müllabfuhr, den Öllieferanten, der Feuerwehr. Wir sind stundenlang auf einem sehr tollen Spielplatz am Hafen und beobachten, wie das Riesenrad zusammengebaut wird, mit dem wir dann tatsächlich am vorletzten Tag auch fahren können. Und das alles ohne Internet, ohne Twitter, ohne Ablenkung. Uns bleibt nichts anderes übrig, als ebenfalls zuzuschauen oder meinen Gedanken nachzuhängen. Oder einfach einmal gar nichts zu denken.

Am Sonntag fahren wir in die Innenstadt zum Plaza del Ayuntamiento, auf dem während der Fallas täglich ein Feuerwerk, die Mascetà, stattfindet. Zehntausende strömen auf den Platz. Jeden Tag, drei Wochen lang. Eine Stunde vorher soll man da sein, sagt uns eine Bedienung im Café, ein Bierchen trinken und warten. Das machen wir, nur ohne Bier. Wir sitzen mitten in der Menschenmenge, kauen Sonnenblumenkerne und sind gespannt auf das Spektakel. Das startet pünktlich um 14 Uhr und besteht aus einer gigantischen Knallerei, unglaublichem Lärm und viel Rauch. Meine Ohren dröhnen, um uns herum tobt die Menge und nach 5 Minuten ist der ganze Spuk vorbei. Ein bisschen spinnen sie schon, die Valencianer.

Nach einer Woche reisen wir wieder ab. Es reicht nun auch, das Kind braucht dringend wieder andere Kinder zum Spielen und wir Großen eine Atempause vom Bespaßungsprogramm, auch wenn es Spaß gemacht hat, die Stadt im Kindertempo zu erkunden. Ich trällere ein letztes Mal “Valencia, liebe Valencia mein” vor mich hin und bin sehr zufrieden mit der Reise.

Fischerviertel El Cabanya

Fischerviertel El Cabanyal

Bunte Häuschen und viel Leerstand

Bunte Häuschen und viel Leerstand

Protest der Anwohnenden: Erneuerung ohne Zerstörung!

Protest der Anwohnenden: Erneuerung ohne Zerstörung!

"Dieses Haus hat einen Besitzer"

“Dieses Haus hat eine*n Besitzer*in”

Der kilometerlange Sandstrand mit Blick zum Hafen  und Riesenrad

Der kilometerlange Sandstrand mit Blick zum Hafen und Riesenrad

Lieblingsbeschäftigung: Leuten beim Arbeiten zusehen

Lieblingsbeschäftigung: Leuten beim Arbeiten zusehen

Mascletá - viel Lärm und Rauch

Mascletá – viel Lärm und Rauch

Ciudad de las Artes y de las Ciencias

Ciudad de las Artes y de las Ciencias

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Wo soll dieser Urlaub noch hinführen?

Urlaub. Ursprünglich wollten wir 3 Wochen wegfahren in die Wärme, doch dann erwischte mich irgendein bescheuertes Virus und ich lag die erste Urlaubswoche komplett flach. Zu schlapp zu allem. Also ab ins Bett und leiden und lesen und lesen und leiden und schlafen und lesen und ab und zu unter Aufbietung aller Kräfte Richtung Küche Bad wanken. Der Mann kümmerte sich aufopferungsvoll um Haushalt und Kind, das wegen Fasnet keine KiTa hatte, die ganze lange Woche durch.

Woche zwei begann mit einer kaputten Kaffeemaschine, Dauerregen und Renovierungsarbeiten bei den Nachbarn. Es sägte und hämmerte den lieben langen Tag. Aber immerhin war wieder KiTa. Da ich während meines Dahinsiechens bereits stundenlang gelesen, geschlafen, rumgelegen hatte, machten sich Hummeln in meinem Arsch breit. Nichts mehr mit faulenzen, jetzt erledigte ich wichtige Dinge, wie zum Beispiel uralte Gutscheine einlösen:

Grummelnd bezahlte ich die 3 in grünes Kraut gewickelte Blumen und versuchte nicht auszurechnen, wie oft ich dafür hätte Kaffee trinken, ins Kino gehen oder auf die Insel fliegen können. Bis zum richtigen Blumenladen habe ich es allerdings nicht mehr geschafft. Vielleicht in 9 Jahren dann.

Dafür habe ich gebacken. Simit, Brötchen, noch mehr Brötchen, Käsekuchen, der Backofen lief nonstopp – bis die Familie masthühnchengleich lethargisch in der Ecke hing und nicht mehr *papp* sagen konnte. Ich war beim Friseur, googelte Kinderbücher, wechselte den Kinderarzt, kaufte Stoff mit Robotermuster, las doch noch ein Buch, säte Chili, Tomaten, Gurken, machte keinen Sport, trank Kaffee in Cafés, kaufte ein Kleid und so weiter und so fort.

Verzweifelte Appelle a la “kannst du nicht mal chillen? Du hast doch Urlaub!1!11!!!!” ignorierte ich souverän und holte Kleister, Pinsel und Lack aus dem Keller. Um neben all dem Vergnügen wenigstens noch einen Punkt auf meiner to-do-Liste abzuhaken. Einen recht unbedeutenden zwar, aber mit irgendetwas muss eine ja mal anfangen. Also nahm ich mir dieses Holzschubladenteil von Kind2 vor – ihr kennt diese Dinger, die gab es mal in jedem Möbelhaus (oder gibt sie vielleicht auch noch). Das wollte ich schon lange einmal aufmöbeln. Die Schubladen habe ich mit altem Geschenkpapier beklebt, das Gehäuse rot angemalt und die Griffe sind aus … naaaa? Erkennt ihr, oder?

Die Kinder nahmen derweil die Wohnung auseinander. Sie entdeckten die Wasserfarben, malten sich und die Puppen an und den Kinderzimmerteppich an. Nachdem sie alles in Schutt und Asche gelegt hatten, feierten sie mit ihren Puppen Geburtstag (ich musste Kronen basteln) und aßen mit ihnen Kuchen, wie sich das gehört. Zufällig hatte ich gerade Brownies gebacken.

In Woche drei werde ich wohl die Gartenhütte renovieren, mir eine komplett neue Garderobe nähen, die Küchenbank restaurieren, meine Klamotten ordentlich zusammenfalten und in den Kleiderschrank legen, den Keller aufräumen, meine Steuerklärung machen, alle Bücher nach Farben sortieren, eine dreistöckige Torte backen und Sport treiben.

Vielleicht lege ich mich aber auch einfach an den Strand und trinke Cocktails. Wir werden sehen.

Brownies. Noch ziemlich vollständig.

Brownies. Ist es sehr fies, wenn ich euch verrate, dass sie extrem lecker schmecken?

Schubladenteil im Raupe-Nimmersatt-Design.

Schubladenteil im Raupe-Nimmersatt-Design. Hübsch, oder? Und aus was sind nun die Griffe? (*hicks*)

Stellen Sie sich das jetzt mal 10 vor = Kinderchaos

Stellen Sie sich das jetzt mal 10 vor = Kinderchaos

Angemalte Kinder und Puppen beim Puppengeburtstag

Angemalte Kinder und Puppen beim Puppengeburtstag

 

 

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Blogstöckchen gegen Schreibblockade

Längeres Nichtbloggen birgt ja immer die Gefahr, zur fetten Schreibblockade auszuwuchern. Bei mir zumindest. Was gibt es da besseres, als locker mit der Beantwortung von ein paar netten Fragen wiedereinzusteigen? Zufällig liegen hier noch bereits leicht angegraute Blogstöckchen rum, von denen ich eines nun mal in Angriff nehme. Maca Macalina vom Blog staublos hat es mir zugeworfen, ich habe mich gefreut darüber, vielen Dank <3! Bei Staublos schreibt sie über ihren Alltag, Familie und MS.

Welche Themen interessieren dich überhaupt nicht?
Motorsport. Und Shoppen (was streng genommen vielleicht eher kein Thema ist). Deko. Beauty (außer, wenn Mama007 darüber schreibt). Kleintierzucht vielleicht noch. Ansonsten kann ich den meisten Themen irgendwas abgewinnen.

Was würdest du sagen, wenn dein Partner über dein Leben bloggen würde?
Ich versuche ja schon seit Jahren, den Mann zum Papabloggen zu überreden. Will er aber nicht, komischerweise. Würde er bloggen, müsste er natürlich jeden Beitrag vorher bei der Zensurstelle einreichen, wäre ich wahrscheinlich beleidigt, käme nur das Kind darin vor und ich nie … oh.

Bist du in der virtuellen Welt ein anderer Mensch, als in der realen Welt?
Ein Freund meinte kürzlich mal, beim Lesen meiner Tweets auf Twitter entstünde der Eindruck, ich gammelte hauptsächlich auf dem Sofa herum und versuchte mich mittels halbseidener Ausreden vor sozialen Aktivitäten zu drücken. Wie er jetzt da drauf kommt, ist mir etwas schleierhaft (*vom Sofa gesendet*). Wie er zudem darauf kommt, dass das nicht der Realität entsprechen könnte, ebenso. Mich hat das verwirrt.
Tatsache ist wohl, dass ich online einen Ausschnitt von mir zeige, so wie es es offline auch tue. Wie das jeweils rüberkommt, kann dann doch manchmal recht weit vom Selbstbild abweichen.

Stört es dich, wenn sich das Schwerpunktthema eines Blogs ändert?
Kommt darauf an. Ich finde es eigentlich sehr spannend, wenn sich Blogs weiterentwickeln. Wenn also beispielsweise eine Bloggerin, die zunächst viel über Familie&Kind schrub, einfach weil das Thema neu und wichtig für sie war, über die Zeit ihre Interessen und Hobbys einfließen lässt, das Spektrum also größer wird. Würde jetzt aber beispielsweise ein Familienblog anfangen, nur noch über Motorsport zu schreiben, fände ich dass sicher ätzend. Was ich zudem nicht mag, sind Blogs, die zu Gewinnspiel- und Werbungsschleudern werden. Aber das Schöne ist ja: Blogs verpflichten zu nichts. Wenn mir das neue Thema nicht gefällt, ziehe ich halt weiter.

Hast du dich schon mal persönlich mit anderen Bloggern getroffen?
Jaha! Die reizende Christine vom Blog Mama arbeitet habe hier ums Eck ich in einem Café getroffen. Das ist nun schon ein Weilchen her und wir könnten das gerne mal wiederholen (*winkt nach Konstanz*). Die ebenfalls reizende Patricia von Das Nuf traf ich im Dezember 2014 auf dem #31c3. Wir schlürften Kaffee im Nerdcafe und plauderten drauflos. Ich freue mich aufs Wiedersehen auf der re:publica! In wenigen Wochen besucht mich Mama007 mit dem jungen Mann. Darauf freue ich mich schon!

Was magst du lieber, Zucker oder Salz?
Chips & Schokolade. Mit leichter Tendenz zu letzterem.

Bist du spontan oder überlegst du lange an deinen Blogthemen?
Die Themen, an denen ich am längsten rumüberlege, schaffen es meistens nicht, den Entwurfsordner zu verlassen. Dort dümpeln so einige angefangene Posts herum, an denen ich geistig rumkaue. Viele meiner veröffentlichten Artikel entstanden eher aus einer Laune, einem Gedanken.Was nicht heißt, dass ich superschnell beim Schreiben und Veröffentlichen bin. Meistens schraube ich schon so einige Zeit daran rum. Manchmal lasse ich sie auch gegenlesen, je nach Thema.

Antwortest du gerne auf anderen Blogs?
Ja. Nein. Oft antworte ich eher auf Twitter. Dort ist die Interaktion direkter, schneller und es mischen sich auch andere Leute ein. Ich nehme mir aber immer wieder vor, mehr auf Blogs zu kommentieren, denn eigentlich finde ich es auch schön, wenn die Reaktionen auf einen Post zentral gesammelt und nachlesbar sind. (Eine Erweiterung, die automatisch die Reaktionen auf einen Post in den verschiedenen Kanälen zusammensucht und auf dem Blog aggregiert,, fände ich ja super).

Hast du schon Erfahrung mit sogenannten Trolls gemacht?
Auf meinem eigenen Blog hatte ich bislang Glück, es hat kaum eine*r bisher rumgetrollt. Ich habe echt sehr tolle Blogleser*innen, muss ich immer wieder feststellen. Die wenigen Kommentator*innen, die ich nicht freigeschaltet habe, kamen nie wieder.

Erzählst du im Bekanntenkreis von deinem Blog?
Nein, in der Regel nicht.

Ist jeder Blogeintrag aus dem richtigen Leben gegriffen oder dichtet die Fantasie mit?
Das „richtige“ Leben ist die Inspiration, die Fantasie die Würze. Ein bisschen von beidem ist meist dabei.

So, und jetzt kommt diese leidige Kettenbriefweitergabe (um die ich mich oft drücke). Ich frage mal vorsichtig Drehumdiebolzeningenieur, abgefahren.me, unsichtbares, die Krähenmutter (damit sie wieder schreibt!!), Lotti Katzkowski, moepern und Mama007 an, ob sie Lust haben, die Fragen unten zu beantworten (oder neue dazuzuerfinden). Wenn nicht: alles gut. Ich kenn das ja, das Schauern, wenn es eine trifft :-D (wobei es dann doch auch meistens Spaß macht).

  • Warum hast du angefangen, zu bloggen?
  • Wie kamst du auf deinen Blognamen?
  • Bist du spontan oder überlegst du lange an deinen Blogthemen rum?
  • Bist du pseudonym oder mit Klarnamen unterwegs und warum?
  • Gibt es Dinge, über die du niemals bloggen würdest?
  • Wie wichtig sind dir Zugriffe/Statistik, Likes, Kommentare?
  • Hast du Erfahrungen mit Trolls gemacht?
  • Welche Themen interessieren dich an anderen Blogs?
  • Was muss ein Text haben, damit du ihn zu Ende liest?
  • Bei wie vielen Blogs liest du so ungefähr mit? Ändert sich deine Leseliste über die Zeit?
  • Hast du schon mal persönlich mit anderen Blogger*innen getroffen?
  • Was ist für dich das Schönste am Bloggen?
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Personalnotstand in der KiTa

Gestern Abend erreichte mich eine Mail mit dem Betreff “Verringerte Öffnungszeiten”. Leider kein Spam, wie ich kurzzeitig hoffte, sondern von unserem Kindergarten. “Das Team kann die vielen Personalausfälle nicht mehr tragen, daher wird der komplette Kindergarten zunächst um 15.30 Uhr geschlossen.” Eigentlich bietet die KiTa an vier Tagen die Woche eine Betreuung bis 17 Uhr an, für die hoher Bedarf besteht. Bis mindestens Ende März wird das Angebot nun eingeschränkt.

Schon seit Wochen (wenn nicht Monaten) gibt es permanent Personalausfälle. Wegen Krankheit zum einen, was in einer KiTa wenig erstaunlich ist. Wegen langwieriger gesundheitlicher Probleme. Aber auch wegen Stellenwechsel. Am Montag wurde verkündet, dass eine langjährige Erzieherin gekündigt habe, es sei unklar, wann und ob die Stelle nachbesetzt werden könne. Gestern meldete sich eine weitere wohl für längere Zeit krank. Die verbliebenen Erzieher*innen machen seit Wochen Überstunden, alle drehen am Rad. Es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die nächste ausfällt.

Genau die gleiche Situation hatten wir in der Kinderkrippe. Kind2 hat in den knapp 2 Jahren dort ungefähr 10 (!) verschiedene Erzieherinnen kennengelernt. Es war ein Kommen und Gehen, das gegenüber den Kindern irgendwann nicht mehr vertretbar war. Kaum hatten sie sich an eine Bezugsperson gewöhnt, war die auch schon wieder weg. Wie froh waren wir, als Kind2 in eine Ü3-KiTa wechseln konnte, die für ihre seit Jahren konstante Personalsituation bekannt war.

Aber Pustekuchen. Es zeichnen sich nun ähnliche Probleme ab.

Jetzt wird also die Betreuungszeit reduziert, was den verbliebenen Erzieher*innen etwas mehr Luft verschafft. Für die Eltern und Kinder ist die angespannte Situation belastend. Der Träger zeigt sich hilflos und verweist darauf, dass es in anderen KiTas derzeit genau gleich aussehe: hoher Krankenstand, Stellen können aufgrund Bewerber*innenmangel nicht nachbesetzt werden, Betreuungszeiten werden eingeschränkt, um das verbliebene Personal zu entlasten. Kamen früher auf eine Stellenausschreibung in unserer KiTa nach Auskunft des Trägers 40 Bewerbungen, so sind es derzeit 2. Zwei unqualifizerte, die beide abgelehnt wurden.

Dass es in anderen Einrichtungen ähnlich aussieht, wie auch eine kleine Twitterumfrage* heute morgen ergab, zeigt, dass das kein spezifisches Problem unserer KiTa ist, sondern offensichtlich ein strukturelles, das sich vermutlich in nächster Zeit noch verschärfen wird. Es ist ein Problem, das sich schon seit Jahren anbahnt und bekannt ist. Dieser anstrengende und anspruchsvolle Beruf ist schlecht bezahlt** und die Arbeitsbedingungen zehren an den Kräften des Personals. Das einzig Positive für die Erzieherinnen ist wohl derzeit, dass sie aufgrund des großen Stellenangebots durch den KiTa-Ausbau größere Wahlmöglichkeiten haben und sich besser raussuchen können, in welchem Kindergarten mit welchem Konzept/Kollegium/Leitung sie arbeiten möchten. Die Bezahlung wird dadurch allerdings nicht besser. Die Arbeitsbelastung auch nicht. Und so steht der Burn-out bzw. der nächste Stellenwechsel auch dort vor der Tür.

Und nun? Für alle Beteiligten ist das ein riesengroßer Mist. Betreuungszeiten sind nicht verlässlich, das Personal ist ausgebrannt. Die Kinder müssen ständig von liebgewonnenen Erzieher*innen Abschied nehmen. Die Leitung ist überfordert und derzeit so hilflos, dass sie empfiehlt, die Eltern sollten sich untereinander aushelfen. Prima. Damit ändert sich leider überhaupt nichts. Wir überlegen, was wir – neben den nun notwendigen individuellen Kleinlösungen –  tun können, gemeinsam mit den Erzieher*innen und dem Elternbeirat, um zumindest unserer KiTa zu helfen. Aber das reicht nicht, es braucht verflucht nochmal endlich höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen und Anerkennung für diesen wichtigen Beruf!

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* Es kamen unglaublich viele Rückmeldungen, die ähnliche Probleme schilderten. Vielen Dank dafür!
** Hier die TVöD-SuE-Gehaltsübersicht für den öffentlichen Dienst (bei 100% Stelle). Private Anbieter liegen wohl teilweise deutlich darunter.

Und hier zwei der zahlreichen Texte zum Thema: Was Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen verdienen und was für eine Rente sie im Alter zu erwarten haben
und Kitas ausgebaut – Erzieher ausgebrannt

 

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