Ein Stöckchen mit WG-Erinnerungen und Jugendschwank

Ich bin ja ein bisschen aus der Übung – nach 4 Wochen Internetabstinenz. Um hier wieder einzusteigen, beantworte ich doch mal ein paar Fragen, die mir Momatka bereits vor … oh! das war schon irgendwann Anfang Februar! … gestellt hat. Vielen Dank für die „Liebster-Blog-Award-Nominierung“!

1. Tee oder Kaffee – und wie ist der Suchtfaktor?

Kaffee. Ganz klar.

2. Gehörtest du in der Schule zu den coolen Kids oder warst du Außenseiterin?

Dazwischen irgendwas oder: weder noch. Ich fand mich eher immer ziemlich uncool, hatte aber immer tolle Freund*innen.

3. Was möchtest du unbedingt gesehen haben in deinem Leben?

Ich möchte gerne mal nach China. Und nach Island. Und nach Marokko. Und überhaupt …

4. Hast du mal in einer WG gelebt und wie fandest du es?

Ja, viele Jahre lang. Auf dem Lande, janz weit draußen, mit vielen Leuten. Wenn ich zurückdenke an die Zeiten, werde ich immer ganz nostalgisch. Ich denke an Abende vorm Ofen im Zimmer der Freundin, wo wir uns bei Tee oder Wein unterhielten und die Nachbars-Oma dabei ihre Socken strickte. An viele Nachmittage auf der Terrasse mit Kaffee und Gesprächen. An Lagerfeuer im Garten und Holzaktionen im Wald … hachja. Und dazwischen immer Kind1. Wenn ich ein bisschen unter der idyllischen Erinnerungsoberfläche kratze, fallen mir so Dinge wie „Plenum“ ein – ich bekomme noch heute grüneitrige Ausschläge bei dem Wort. Diskussionen über „wer hat schon wieder nicht abgespült“ und „Ist eine Spülmaschine pc oder des Teufels“ und „dürfen Dosenbier oder Biokäse aus der Haushaltskasse bezahlt werden“. Urgs. Lassen wir das besser.
Insgesamt-Fazit: Es war eine tolle Zeit und viele meiner besten Freund*innen kenne ich aus meinen WGs.

5. Buchladen, Boutique oder Ap*lestore –wo findet man dich?

Öhm. Noch am ehesten im Buchladen.

6. Worin bist du richtig schlecht?

Fremdsprachen. Mir fehlt da ein Gen, glaube ich. Leider leider.

7. Worin bist du richtig gut?

Im „um die wesentlichen Fragen rumeiern“

8. Mit welchem Job hast du dein erstes Geld verdient?

Ich glaube, das war ein Ferienjob in der Großküche des heimatlichen Krankenhauses.

9. Mit welchem Blogger würdest du dich gerne mal auf ein Heißgetränk treffen?

Eigentlich mit all den Bloggerinnen, deren Blogs ich regelmäßig lese

10. Wenn du aufgefordert wirst, einen Schwank aus deiner Jugend zu erzählen, was erzählst du dann?

Puh. Mit einem kleinen Stichwort wäre das einfacher zu beantworten … meine ganze Jugend bestand aus Schwänken … so rückwirkend betrachtet. Etwas absurd ist vielleicht dieser:
</schwank> Ich habe mit einer Freundin mal eine Tomate aus dem Schulbadezimmerfenster auf den Schultennisplatz geworfen – ohne allerdings Sicht darauf zu haben. Blöderweise hat dort gerade ein Lehrer von uns gespielt. Der hat uns nahezu in flagranti ertappt – wir ahnten ja nichts Böses und sind nicht abgehauen (mann waren wir naiv). Die ganze Sache hat uns nach großem Geschrei, Empörung & Gezeter von Seiten des Kollegiums ein schulisches Ultimatum beschert. Wir haben uns dann mit einem Korb Tomaten bei ihm entschuldigt.

Fand er nicht witzig. </schwank>

11. Was hast du in den letzten zwölf Monaten zum ersten Mal gemacht?

Nichts Aufregendes, fürchte ich.
Oh wait, da fällt mir was ein: den Badezimmer-Wasserhahn ausgetauscht. Ghnihihi. Auch nicht spannend, aber sehr aufregend für mich.

Diese Bild hat keinen inhaltlichen Bezug zum Text.

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2 Antworten zu Ein Stöckchen mit WG-Erinnerungen und Jugendschwank

  1. momatka schreibt:

    Oh wie schön! Ich freue mich, dass du meine Fragen beantwortet hast & über deine Antworten. Ich war auch immer sehr glücklich in meinen WGs & in Fremdsprachen bin ich auch furchtbar schlecht. Aber viel wichtiger: ich gratuliere zum 100. & habe die Ehre 😉

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  2. Ichlebejetzt schreibt:

    Ha, hab ich grad gerne gelesen Deine Infos.
    WG habe ich leider nie gewohnt. Immer nur in Studentenwohnheimen. Und dann in einer WG mit dem Weltbesten. Und jetzt irgendwie in der Familien WG.
    Hat alles seine Vor-und Nachteile. Ich denke, für jede Lebensphase gibt es die Passende Wohnsituation.
    Beste Grüße
    Suse

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