Adventskalendercontent

Ich habe es tatsächlich geschafft, die Adventskalender für die Kinder (höhö) rechtzeitig fertig zu machen. Die wahre Herausforderung war aber letztendlich gar nicht der Kalender für K1, den ich (Achtung, Trigger!!) gebastelt* habe! Das Gebastele war zwar nicht ganz einfach, wie ich kürzlich bereits über den Kurznachrichtendienst Twitter verkündet habe:

Aber ich habe es geschafft, das Ding zusammenzuschustern und sogar rechtzeitig zur Post zu bringen. Die wahre Herausforderung war dann aber doch der Kalender für K2, den ich ja, wie via streitbarem Blogpost verkündet, eigentlich nur befülle. Leider übten die eigens dafür angeschafften Schokokugeln bereits im Vorfeld einen schier unwiderstehlichen Reiz auf mein doch etwas gestresstes Gemüt aus, das nach kompensatorischen Genüssen verlangte. Und so kam es:

Adventskalender

Ein bisschen habe ich mich geschämt. Danach. Offensichtlich – und beruhigenderweise – bin ich damit aber nicht alleine:

Da hier aber der Adventskalender für das kleine Kind nicht auf einmal, sondern Nacht für Nacht auf wundersame Weise befüllt wird, ist der Schaden nicht ganz so groß. Für das 1. Türchen habe ich noch ein paar Krümel gefunden, das Kind hat sich sehr gefreut (und mir gleich mal die Hälfte des ohnehin schon recht kleinen Schokodings abgegeben <3). Ich muss es nun nur noch 23. Mal schaffen, mein inneres Schokoladenmonster zu bezähmen und irgendwas Kleines für den Kalender übrig zu lassen. Das sollte ich doch schaffen (*drückt sich die Daumen*).

Einen schönen Advent miteinander!

*genaugenommen habe ich nur Päckchen gepackt. Aber nunja.

Serien gucken: „Nur noch eine!!“

Das mit dem Medienkonsum und der Erziehung drumherum ist nicht einfach. Egal wie viele Folgen Pogetscholl (paw patrol) oder ähnlichen Kram das Kind schauen darf, es reicht eigentlich nie. Fast nie. Sehr selten klappt es den Rechner auch mal freiwillig zu, meistens gibt es jedoch ein großes Theater, das je nach Tagesverfassung, Nervenzustand und Laune des betreuenden Elternteils mit dem Gewähren einer weiteren Folge (und noch einer und noch einer und noch ei…) beginnt und nach dem definitivem Schlusswort mit großem Wutgeschrei des Kindes endet. Beschwichtigende Worte wie „du kannst doch morgen wieder“ oder „komm, wir lesen was vor“ gehen im Geschrei unter und nahtlos über in den Wenn-Dann-Modus „Wenn du nicht SOFORT mit dem Theater aufhörst, darfst du morgen auch nicht …“. Schlimm. Und extrem pädagogisch wertvoll.

Wir Großen dagegen haben das mit den Medien ja dagegen völlig im Griff, wie mir gerade mal wieder auffiel:

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6(aus der Reihe „blöde gemeine fiese Arschlocheltern“)

Läuft das bei euch auch so gut?

Urlaubseskapismus

Drei Wochen Urlaub – drei Wochen offline. Nur Meer, Strand, Sonne. Berge, Schluchten, Burgen. Es dauerte nur ein kleines bisschen, bis ich mich daran gewöhnt hatte, nicht ständig auf das Handy zu schauen. Dort war eh nichts los. Kein *pieppiep* aus den diversen Whatsapp-Gruppen. Keine Mails, kein Twitter, kein Facebook. Nur SMS konnten mich erreichen, das waren überschaubar wenige. In der ersten Woche führte ich gedanklich noch eine Liste, was ich später alles Nachgoogeln wollte. Die Liste versickerte allerdings in der allgemeinen Urlaubsträgheit und tauchte bis heute nicht mehr auf. Nur spärliche Nachrichten drangen zu uns durch. Ich habe nichts vermisst. Erschreckend überhaupt nichts. Im Gegenteil.

Und natürlich, wie könnte es anders sein, beschloss ich, diesen himmlich-eskapistischen Zustand so lange wie möglich zu erhalten. So im Hier und Jetzt zu sein, mich nicht in Kommunikationen, Internetgedöns und dem Weltgeschehen zu verheddern. Einfach mal Gespräche ohne ein „ich google das mal schnell“ zu führen. Einfach mal Verabredungen zu treffen, ohne x-Mal hinundher zu whatsappen. Nicht wieder stundenlang im Internet zu versumpfen.

Der Vorsatz hielt so ca. 12 Stunden. 8 Stunden davon habe ich geschlafen. 2 h ausgeräumt, ausgepackt, Wäsche gewaschen, Post geöffnet, gegessen. 2 h den geliehenen Bus sauber gemacht. Dann beschloss ich, mal eben kurz das Fotobuch mit den Urlaubsbildern anzufangen. Und mal kurz auf Twitter nachzuschauen, was so los ist. Und mal kurz die Mails zu checken. Und die >300 Whatsapp-Nachrichten … und das Weltgeschehen …

„Du bist ja schon wieder am Rechner, wolltest du nicht eigentlich …“, sprach der Mann heute morgen um 8. ICH MACH DOCH NUR KURZ DAS FOTOBUCH!!!1!11!!

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