Bücher 2015

+++ Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert in Kooperation mit zwei „lebhaften“  Vierjährigen, die eine blöde Erwachsene an einem blöden Laptop sehr blöd finden und dringend Unterstützung beim Basteln, Verstecken, Wohnung verwüsten etc. benötigten. Darum ist er leider etwas weniger klug, fundiert, spritzig und so weiter geworden, wie ich ihn mir ausgemalt hatte. Da 2015 aber demnächst bekanntlich rum ist, geht er nun so raus.  Nunja. Sehen Sie es uns nach. Danke. +++

Im März habe ich auf Wunsch von Mama007 fünf Bücher vorgestellt, die ich in diesem Jahr auf jeden Fall lesen wollte. Geschafft habe ich davon genau eines: „Der Bildhauer“ von Scott McCloud. Dabei habe ich relativ viel gelesen, nämlich ca. 30 Bücher, nur eben andere als geplant. Es waren einige Bücher dabei, die ich eher lau, aber unterhaltsam genug fand, um sie bis zur letzten Seite zu lesen (u.a. besagten Bildhauer). Und viele, die ich sehr gerne gelesen habe.

Meine Favoritinnen dieses Jahr sind:

  • Platz 1 ganz klar: „Scherben“ von Ismet Prcic. Prcic erzählt von seinen Kinder- und Jugendjahren im Bosnienkrieg und seinem Leben im Exil in den USA in Form von Tagebuchaufzeichnungen, Briefen an seine Mutter, aus Sicht des Kindes/Jugendlichen und eines Frontkämpfers. Ich fand dieses Buch unglaublich gut ge- und beschrieben (auch wenn ich nur die deutsche Übersetzung las), mitreißend, ergreifend, dramatisch, traurig. Selten habe ich so ein einfühlsames und emotionales Buch von einem Mann gelesen. Es ist sicher kein Buch für die 5 Minuten Lesezeit kurz vorm Einschlafen, sondern eher für  eine mehrstündige Zugfahrt.
  • 3 Comics von Guy Delisle: „Pjöngjang“. „Aufzeichnungen aus Birma“ und „Aufzeichnungen aus Jerusalem“. In Nordkorea war Delisle alleine im Auftrag seiner Firma, in Burma und Jerusalem gemeinsam mit seiner Frau, die dort für Médecins sans frontières arbeitete, während er sich  einem großen Teil um das Kind (Burma) bzw. beide Kinder (Jerusalem) kümmerte. In kurzen, sehr toll gezeichneten Szenen gibt er einen interessanten und persönlichen Einblick in Alltag & Politik der drei Länder.
  • Unsagbare Dinge. Sex, Lügen und Revolution“ von Laurie Penny. Über Feminismus, Sexismus, Ausbeutung usw mit vielen persönlichen Erfahrungen von Penny u. a. aus der Occupy Bewegung. Gefallen hat mir ihr rotziger, rasanter  und trotzdem sehr einfühlsamer Stil und ihre Kritik am Neoliberalismus. Mehr dazu hier.
  • Constanze Kurz  und Frank Rieger beschreiben in Arbeitsfrei die Automatisierung der Arbeitswelt. Es ist äußerst faszinierend zu lesen, mit welchen Techniken heute in Deutschland in großen landwirtschaftlichen Betrieben, Bäckereien, Mühlen ein Großteil der Arbeit von Maschinen übernommen wird.
  • Art Spiegelman: Maus. Ein Klassiker, den ich erst jetzt gelesen habe. Spiegelman zeichnet die Geschichte seiner Eltern, Überlebende der Shoah, in Sosnowitz/Polen, Auschwitz, Schweden und USA aus Perspektive seines Vaters, der ihm seine Erfahrungen erzählte. Spiegelman reflektiert zudem darüber, ob es angebracht ist, die Shoa in einem Comic zu verarbeiten. In dieser Form, finde ich, absolut JA.
  • Ruth Picardie: „Es wird mir fehlen, das Leben„. Ich habe das Buch zufällig in einer Bücherkiste gefunden (oder andersrum – wäre ich esoterisch veranlagt, haha) und verschlungen. Es ist ein sehr bewegendes, lustiges, unglaublich trauriges Buch über Krebs, Abschiednehmen und Sterben, zusammengesetzt aus E-Mails, die Picardie im letzten Jahr ihres Lebens schrieb.
  • Sofi Oksanen Fegefeuer. OMG, was für ein Buch. Dicht, gewaltig, literarisch. Über zwei Frauen in Estland, deren Lebensgeschichte, miteinander verwoben, in Krieg, Gewalt und Liebe.

Nimmt eine noch die Bücher dazu, die ich abgebrochen habe, waren es sicher über 50. 2015 war in der Hinsicht sicher ein Rekordjahr. Noch nie habe ich so viele Bücher nach wenigen Seiten, der Hälfte oder sogar kurz vor Schluss in die Ecke gepfeffert. Weil sie mir nicht gefallen haben, zu lustig, zu traurig, zu mäandernd, zu ausschweifend, was weiß ich was waren. Wie heißt es so schön: Das Leben ist zu kurz für schlechte Bücher – oder vielleicht besser: für Bücher, die gerade einfach nicht passen. Der Vorsatz bleibt für 2016 bestehen.

 

 

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Fünf Bücher für 2015

Vor Jahren fragte mich einmal ein Freund, welche 5 Bücher ich am besten fände. Erst verstand ich die Frage nicht („wie jetzt? Von ALLEN, die ich je gelesen habe?“) – ich kannte die Website Fünf Bücher damals noch nicht. Dann scheiterte ich fast daran, Titel und Autor*innen korrekt aufzuzählen. Ich habe da zugegebenerweise eine kleine Merkschwäche: „Das Buch von der Dings, wie hieß die gleich …. fängt mit M an, glaube ich. Oder mit S? Ist auch egal, es heißt …. Moment, ich komm gleich drauf, irgendwas mit „V“, glaube ich. Die Vogelfrau vielleicht? Achne, das war was anderes … Der Einband ist rot. Mit einem Baum drauf, kennste das nicht vielleicht??“ Diese Peinlichkeit kann ich unendlich fortführen. Mit Filmen ist das übrigens so ähnlich. Als letztes konnte ich mich natürlich nicht entscheiden und fing an, in alten Leseerinnerungen zu schwelgen.

Nun erhielt ich von Mama007 eine Frage in die andere Richtung, nämlich in die Zukunft: „Welche 5 Bücher gedenkst du dieses Jahr zu lesen?“ Die Frage ist nicht minder schwierig, da ich eigentlich selten im Voraus plane, was ich lesen möchte, sondern die Bücher eher auf zufälligen Wegen zu mir kommen lasse. Allerdings stehen hier noch ein paar ungelesene im Regal, außerdem bekam ich einige als Empfehlungen ans Herz gelegt. Hier also 5 Favoriten. Teilweise habe ich auf Rezensionen*, teilweise auf Verlage verlinkt (was mir gerade unter die Finger kam).

1.Scott McCloud: „Der Bildhauer„, die erste Graphic Novel von Scott McCloud.

[1 a. Und dann wäre da noch „Comics machen“ auch von McCloud, das liegt hier schon.]

2. Die „MaddAddam„-Trilogie von Margaret Atwood. Die wurde mir von Mama007 wärmsten empfohlen, also ein Lese-Muss!

3. Das Foucaultsche Pendel von Umberto Eco. Das wurde mir nun schon so oft empfohlen, das muss ich jetzt einfach mal lesen.

4. Atemschaukel von Herta Müller. Steht hier auch schon ewig rum. Ich bräuchte mal einen Leseurlaub.

5. Sehr gerne, Mama, du Arschbombe von Patricia Cammarata. Natürlich!

Ich gebe die Frage weiter an Xeniana und Momatka, an die Sachensucherin, Pitz und Susanna. Wenn ihr Lust habt – fühlt euch nicht verpflichtet!

* danke an @dieliebenessy für den Tipp!

Bücher 2015 ... mit ein paar dazugeschmuggelten
Bücher 2015 … mit ein paar dazugeschmuggelten, die ich auch (noch)mal lesen möchte

 

 

Die Bücher und ich. Wie und was ich lese.

Sommerzeit – Bücherzeit, schreibt Momatka, und erinnert sich an lange Sommer, die nur dem Lesen gewidmet waren. „Ja, das war einmal. Und schön war es … Statt fauler Tage auf dem Balkon zu schmökern, heißt es nun Spielplatz, Schwimmbad, Zoo (oder Arbeiten!!)“. Ich erinnere mich auch noch verschwommen an die Zeiten, in denen ich wochenends oder in den Ferien auf dem Sofa lag und ein Buch nach dem anderen wie im Flow in mich hineinsaugte. Aufstehen nur, wenn der Tee alle war oder die Blase drückte. Ansonsten las ich, was das Zeug hielt. Ja, das ist sehr lange her.

Mit Kind1, ich war 20, waren die ausgiebigen Leseorgien erst einmal vorbei. Lange Zeit maß ich das Zurückgewinnen von Freiräumen daran, wie viel ich wieder am Stück lesen konnte. Ohne dass ich ständig wegen „Rabbäääh, mir is langweilig, ich hab Durst, Maaaamaaaa, AAAAAAUAAAA“ vom Sofa musste. Es dauerte ein paar Jahre, aber die Lesefreiheit kam wieder. Es gab Urlaube, in denen Kind1 und ich stundenlang auf irgendeinem Handtuch am Strand lagen, unter einem Sonnenschirm aus zerfetzten Palmwedeln, und ein Buch nach dem anderen inhalierten. Meistens nahm ich mir ein paar Krimis mit und 1-2 fette Wälzer, die im Alltag keine Chance gegen die herabfallenden Augenlider am Abend hatten.

Es kamen mit den Jahren die Zeiten zurück, in denen ich am Wochenende morgens schlaftrunken in die Küche schlappte, einen Kaffee machte und zurück ins Bett zog, um mein Buch weiterzulesen. Das Kind schlief eh bis in die Puppen und war froh, nicht geweckt zu werden.

Mit Kleinkind2 sind die Lesezeiten nun wieder äußerst limitiert. Abends im Bett schaffe ich oft gerade so 4 Seiten, bis mir das Buch auf die Nase kippt, ich kurz aufschrecke und das Licht lösche. Am nächsten Abend lese ich zwei davon noch einmal in der festen Überzeugung, sie noch nie zuvor gelesen zu haben. Leider führt das dazu, dass ich nur bedingt mitkriege, ob die gelesene Literatur nun eine anspruchsvolle welche ist oder nicht. Ich bin froh, wenn ich der Story folgen kann.

Ich lese meistens das, was mir über den Weg läuft – nach dem Überraschungseiprinzip – und das geht so:

1. Ich finde Bücher in Verschenkkisten auf der Straße. Davon gibt’s bei uns in der Gegend ziemlich viele.

2. Ein kleiner alternativer Buchladen hier im Ort hat draußen immer eine Kiste mit reduzierten Büchern stehen. Da sind meistens Sachen dabei, die nicht besonders mainstreammäßig sind.

3. Ich bekomme Bücher von Freund*innen geschenkt oder geliehen.

4. Ich habe sie seit Urzeiten im Regal stehen.

5. Neu gekauft habe ich mir in letzter Zeit nur Sachbücher. „Darm mit Charme“ von Giulia Enders oder „Selbst denken“ von Harald Welzer, die ich beide sehr empfehlen kann.

Die Bücher suche ich meistens so ähnlich aus, wie ich Wein kaufe: Mir müssen Titel und Umschlag gefallen. Peinlich, aber wahr. Dann lese ich noch die ersten paar Sätze der ersten Seite. Wenn das ok klingt, nehme ich es mit bzw. entscheide mich dafür, es zu lesen. Den Umschlagstext lese ich eigentlich nie. Mich nervt, dass dort oft schon wesentliche Inhalte verraten werden (besonders bei Krimis höchst ätzend) oder irgendwelche Lobhudeleien zu finden sind. Ich lese diese Texte nur ganz am Schluss, wenn ich mit dem Buch fertig bin. Meistens bin ich froh darüber. Auch Buchbesprechungen und Kritiken lese ich immer erst hinterher. Ich lasse mir sehr gerne Bücher empfehlen, allerdings reichen mir das Genre und ein „ich fand es gut geschrieben“ oder „mich hat die Geschichte berührt“. Ich mag keine Details über den Inhalt wissen.

Das Schöne daran ist, dass ich meistens nicht weiß, was auf mich zukommt. Das Buch ist wie eine Überraschung. Es kann der totale Schrott sein. Es kann eine Perle sein. Es kann so lala sein. So habe ich in letzter Zeit z. B. „Die Kippwende“ von Jenifer Levin gelesen. Die Beschreibung der (Frauen)Figuren und die Sprache haben mir sehr gut gefallen. Oder “Die Tochter meines Vaters“ von Mareike Krügel. Das fand ich etwas skurril, ein bisschen faszinierend und ein bisschen „naja“. Oder „Bilder einer Ex“ von Jean-Luc Benoziglio. Ich mochte die etwas verschlungenen Gedankengängen des Protagonisten und die Sprachbilder ebenfalls sehr. Derzeit lese ich vor allem Regalhüter, also Bücher, die schon lange bei mir herumstehen. Zuletzt war das „Der Vorleser“ von Berhard Schlink und aktuell „Der Büßer“ von Isaac B. Singer.

Wenn mir ein Buch so ganz und gar nicht gefällt, quäle ich mich nicht durch. Dafür ist mir die Zeit zu schade. Wenn ich das Gefühl habe, dass das Buch nicht zu meiner derzeitigen Stimmung passt, an sich aber lesenswert sein könnte, hebe ich es auf, um es später noch einmal zu versuchen. Das kann viele Jahre später sein. So kommt es, dass in meinem Regal sich noch so das eine oder andere ungelesene Buch befindet.

Die Bücher in meinem Regal stehen wild durcheinander. Nichts ist alphabetisch oder thematisch geordnet. Nicht mehr. Sachbücher stehen neben Romanen, gelesene neben ungelesenen.  Es sind überschaubar viele, ich weiß in der Regel, wo welches steht.

Früher hatte ich drei fette Regale vollgestopft mit Büchern. Bücher waren für mich Fetische. Ich habe keine Eselsohren reingemacht, nichts reingeschrieben, man hat kaum bemerkt, wenn ich eines gelesen hatte. Sie standen ordentlich nach Genre und Autorin geordnet im Regal. Ich war damals völlig entsetzt, als mir meine Tante erzählte, sie lasse gelesene Bücher einfach im Zug oder auf der Parkbank liegen und hoffe, es nehme jemand sie mit und lese sie. Das war unvorstellbar für mich. Inzwischen, viele Jahre später, gebe ich auch fast alle gelesenen Bücher weiter. An meine Mutter, eine Freundin, die Schwester oder ich stelle sie wieder auf die Straße. Ich habe rigoros ausgemistet und kistenweise Bücher verschenkt. Auch ungelesene – diese Berge an „must-read-Büchern“, die wie eine ständige Mahnung dumm herumstanden. Weg damit. Ich habe sie nie vermisst. Es gibt nur sehr wenige Bücher, die einen Ehrenplatz im Regal erhalten. „Wenn ich einmal groß bin“ von Jose de Vasconcelos ist eines davon. Weil ich jedes Mal heulen musste, wenn ich es las. Und das Kind1 auch. „Die Grasharfe“ von Truman Capote, weil es so schön ist. „Die Töchter Egalias“, weil ich nostalgisch bin. Die Feuchtwangers, weil ich sie vielleicht noch einmal lesen möchte. Und einige der Fach- und Sachbücher.

Mich hat schon lange kein Buch mehr komplett vom Hocker gerissen bzw. auf dem Sofa festgenagelt. Das liegt vermutlich aber zum Großteil daran, dass ich die Zeit für einen kompletten Bücherflow gerade nicht habe und mich in den wenigen Vorschlafminuten nicht genug auf ein Buch einlassen kann. Das vermisse ich. Ich liebe es, in einem Buch komplett zu versinken. Es zu verschlingen. Und gegen Ende immer langsamer zu lesen, damit ich noch ein bisschen länger was davon habe. Aber die Zeiten kommen auch wieder. Vielleicht liege ich dann irgendwann mit Kind2 & Kind1 auf einem Badetuch am Strand und wir verschlingen gemeinsam unsere Urlaubslektüre.

Bücherregalausschnitt - Gelesenes & Ungelesenes
Bücherregalausschnitt – Gelesenes & Ungelesenes

Und wenn ihr mir potenzielle „Flow“-Bücher empfehlen könnt: gerne!!! Nur nicht zu viel darüber verraten bitte!

Glotze ade

Ich habe den Anschluss verpasst. An die Pausengespräche der Kolleg_innen zum Beispiel. Und zwar dann, wenn es um das Fernsehprogramm geht. Ich habe keinen Plan, über was und von wem sie reden. Ich kenne nix und niemanden mehr, nur doch Thomas Gottschalk vielleicht. Lanz hielt ich bis vor kurzem noch für eine ehemalige Traktorenfirma, Joko&Klaas&Bauer sucht Frau&Dschungelcamp –  sagt mir alles nix. Auch auf Twitter bin ich öfters ratlos. #knallerfrauen. Hä?

Meine letzten Fernseherfahrungen liegen ein paar Jährchen zurück. Mit Kind 1 habe ich manchmal noch Serien geschaut (überwiegend schlimme allerdings, ich verdränge das lieber mal. War ja auch nur, um das Ganze pädagogisch zu begleiten. *hust*). Und es gab legendäre WG-Tatortabende mit Rioja und Erdnussflips im Bett. Wenn ich ganz weit zurückdenke, fallen mir noch Kimba, Captain Future, Silas, Tim Thaler ein ♥. (Nur Jungs-sind-Helden-Serien, fällt mir da grad mal auf. Kann das sein? Was gabs denn sonst noch? Biene Maja?)

Vor ein paar Jahren, nachdem Kind 1 ausgezogen war, habe ich die Glotze verschenkt. In erster Linie, weil ich es zunehmend nervig fand: Tolle Sachen kamen immer dann, wenn ich keine Zeit hatte oder bereits im Tiefschlaf war. Um 23.45 Uhr zum Beispiel. Und wenn ich Lust hatte, kam nix. Vereinfacht ausgedrückt. Was dazu führte, dass ich mir ab&zu Riesenmist angeschaut habe und der Versumpfung verfiel.  Also beschloss ich irgendwann: weg mit dem Ding.

Nachdem nun kürzlich Journelle und einige andere schrieben, dass sie Bücher gerade oft boooring finden und lieber TV-Serien schauen, hatte ich kurz ein „Mist, ich verpasse da was“-Feeling.

Aber deshalb wieder einen Fernseher anschaffen? Zwangsgebühren abdrücken?

Vorgestern habe ich Nachhilfeunterricht bei Kind 1 genommen, wir surften durch diverse Mediatheken bzw. bei Youtube vorbei, ein Schnelldurchlauf durch aktuelle Talkshows, Soaps, Roche & irgendwer, ZDF Neo. Ich war eine miserable Gesellschaft, fürchte ich. Kannte keinen der Gäste. Fand nichts witzig, machte blöde Kommentare. Nach einer Stunde stellten wir das Projekt ein.

Nö, ich glaube, ich muss die Bildungslücken anders schließen. Durch Nachholen vielleicht, und sei es Jahre Jahrzehnte später. So wie kürzlich, da habe ich mir sämtliche Starwars hintereinander reingezogen. Spät, aber immerhin. Vielleicht geht das mit den #knallerfrauen & co, auch irgendwann … Bis dahin bleibe ich auf dem Sofa mit Laptop oder Buch. Auch schön.