Besinnliches Adventsbasteln

Das kleine Kind hat seine adventliche Bastelader entdeckt und nachdem es alle in der Schule gelernten Faltschachteln, -sterne, -girlanden ausgiebig nachgebaut hatte, schaut es sich nun gerne im Internet diese hübschen Bastelvideos an. Bevorzugt solche, in denen gepflegt-manikürte Hände mal eben ein Origamikunstwerk zaubern, während eine Stimme die Arbeitsschritte dazusäuselt „das-ist-gaaanz-einfach, wir müssen nun nur den unteren rechten Rand vorsichtig in einem 32° Winkel durch die Lasche in der zweituntersten Papierlage ziehen“. Nach fünf Minuten ist der häusliche Bastelfrieden dann meist vorbei … und die Mama muss einschreiten. Das geht immer sehr pädagogisch vonstatten:

Am Ende brennt das Internet, das „Werk“ landet zerknüllt im Mülleimer und wir widmen uns friedlich einfacheren Dingen. Schokolade essen zum Beispiel. Oder Plätzchen. …. bis zum nächsten Bastelexzess.

 

Das Marmeladen-Massaker

Wenn ich bei meinen Eltern bin, blättere ich gerne mal in den dort herumliegenden Natur-Hochglanz-Zeitschriften. Gerade jetzt im Herbst reihen sich die DIY-Einmach-Einkoch-Vorratshaltungsartikel aneinander. In dieser sauberen, übersichtlichen Welt (die der Zeitschriften natürlich. Wobei es bei meinen Eltern auch höchst sauber ist. Selbstverständlich) sieht das alles so einfach aus. So einfach, dass ich das sicher auch mal probieren kann. In Gedanken stehe ich also Landliebelust-like in meiner blitzsauberen Küche, lasse das Obst ein bisschen köcheln, fülle es in rustikale Gläser und beklebe diese anschließend mit verklärtem Blick mit wunderhübschen Etiketten und garniere sie noch mit einem trockenen Lavendelsträußchen. Selbstverständlich arbeite ich so strukturiert, dass größere Putzarbeiten dabei nicht anfallen (von Putzen ist in diesen Heftchen eh nie was zu lesen).

Praktisch nähere ich mich diesem Hochglanzbild derzeit langsam an. Sehr langsam. Als Übungsobjekt wählte ich ca. 25 kg Weintrauben aus dem Garten, die ich zu Saft, Marmelade etc. verarbeiten wollte (s. Bild 1). Ich startete also hochmotiviert und begann in stundenlanger Kleinstarbeit die Trauben abzuzupfen, um die Früchte anschließend zu pürieren. Ich pürierte und pürierte und schaffte es tatsächlich, nicht die ganze Küche vollzuspritzen. Stolz ließ ich den Pürierstab ganz kurz und – jaja, gaaanz sicher – umfallsicher in der Schüssel stehen, um schnell einen Topf zu holen. Wie sich der Stab dabei selbstständig machen konnte, ist mir ein Rätsel. Machte er aber. Und mit ihm ein Teil der Fruchtbrühe, die munter in der Küche und auf meiner Strumpfhose herumspritzte (selbstverständlich bin ich immer schick angezogen, wenn ich in der Küche arbeite). Ich nahm das natürlich mit Humor, höhö, wie ungeschickt, muss ich gleich mal ein Foto machen und twittern (s. Bild 2. Zum Twittern kam ich dann aber nicht, siehe weiter unten). Ich wischte das ganze Geschmodder auf und stellte die Brühe auf den Herd.

Als die Fruchtbrühe schon langsam am kochen war, fiel mir siedendheiß ein, dass ich das Geliermittel vergessen hatte. Wie kann eins nur so blöd sein! Schnell die Tüte aufgerissen, Packungsinhalt in die Brühe … WIE KANN EINS NUR SO BLÖ …. Ich vermute mal, SIE wissen, was passiert, wenn Geliermittel mit heißer Flüssigkeit in Berührung kommt? Ja? Ich weiß es jetzt auch. Es geliert. Und zwar zu fetten Klumpen, die sich null und gar nicht mit der Restsuppe verbinden. So ein Schei…!! Da ich jedoch grundoptimistisch bin, nahm ich ein Sieb, um die Gelierklumpen abzusieben und kippte die Brühe durch Sieb und Trichter in das erste Glas. Unten kam tatsächlich feine Marmelade raus. Cool. Ich kippte weiter … und bedachte nicht, dass die Flüssigkeit durch Sieb und Trichter ziemlich langsam läuft. Sprich: Das Glas war nun schon voll, das Sieb allerdings auch noch. Verflixter Kackmist! Natürlich lief das Glas komplett über und saute mir die Ablage, diverse Küchenhandtücher plus ein paar der anderen Gläser und Deckel voll.

Bei Glas 2, das noch nicht vom heißen Matsch kontaminiert war, war ich vorsichtiger – ich lerne ja dazu. Allerdings erwischte ich wohl aus Versehen den falschen Deckel, was beim Auf-den-Kopf-stellen des Glases die nächste Sauerei verursachte. Mein Gefluche war zu diesem Zeitpunkt längst nicht mehr jugendfrei – und zum Abfotografieren dieser Peinlichkeiten kam ich auch nicht mehr. Meine Laune war etwas frostig. Irgendwie schaffte ich es, 4 Gläser zu füllen. In der Küche sah es mittlerweile aus, als hätte ein Massaker stattgefunden (auch kein Foto. Siehe Laune).

Sie meinen, jetzt reicht es aber? Ja? Ich auch. Es war aber noch nicht ausgestanden. Die Marmelade wurde nämlich nicht fest. Nicht ein kleines bisschen. Was ja auch kein Wunder war, da das Geliermittel ja komplett in sich verklumpte. Ich zog also nochmal los, kaufte neues Gelierzeugs und startete abends nochmal eine Aktion. Und machte alles richtig. Also fast alles. Ich kippte die nun kalte Pseudomarmelade in einen Topf, wusch und sterilisierte die Gläser erneut, rührte Gelierdings in die kalte Brühe, kochte alles auf, füllte sie in das erste Glas, schraubte es zu, stellte es auf den Kopf. AAAAARGGGH, DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN!!! Ich erwischte wieder den falschen Deckel!! Große Sauerei! Zu dem Zeitpunkt erwägte ich, sämtliche beknackten Naturliebelandlustheftchen mit all ihren beknackten DIY-Marmeladen-Bildstrecken zu verklagen. Wegen Vortäuschens falscher Tatsachen. Oder einfach so. Weil ich sie hasse!!!

Die nächsten verschmierten Handtücher wanderten in die inzwischen fast volle Waschmaschine. Weil ich nun keine sauberen mehr hatte, mussten die alten Lätzchen von K2 ran, die ich ganz unten in der Schublade noch fand. Die Restmarmelade, die inzwischen verdächtig braun am Topfboden brodelte, kam in die verbliebenen sauberen Gläser. Es ergab genau 2. Zwei Marmeladengläser, ein Dutzend rosa verfärbter Handtücher, eine komplett vollgesaute Küche sowie leicht unterirdische Laune waren das Ergebnis dieser stundenlangen Aktion. Wenigstens wurde die Brühe dieses Mal fest. Ziemlich fest sogar. Ich vermute mal, wir benötigen einen Meißel, um sie aus den Gläsern zu bekommen.

Das mit den Etiketten bekam ich dann aber noch hin. Wenn auch ohne verklärtes Lächeln. Und ohne Lavendelsträußchen (s. Bild 3).

(Und ja, zugegeben: Sie schmeckt gut. Sehr gut sogar. Extrem gut um genau zu sein. Vielleicht sollte ich einen weiteren Versuch starten. Übung macht ja bekanntlich die Meisterin. Die Küchenrenovierung sollte ich wohl aber auf Danach verschieben.)

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Bild 1: Die Ernte
Erste Massakerspuren
Bild 2: erste Massakerspuren
2 Gläschen. 2. ZWEI!!!
Bild 3: 2 Gläschen. 2. ZWEI!!!

Familiencamping auf dem Chaos Communication Camp #cccamp15

Nach dem tollen Chaos Communication Congress im Winter meldeten wir uns als Familie beim Chaos Communication Camp im Sommer an. Das Camp findet alle 4 Jahre statt und ist so eine Art riesiges Klassentreffen für Hacker und Häcksen, Nerds und Geeks aller Art, Freunde und Freund*innen, Interessierte, Kinder etc. pp. Ich war sehr gespannt. Ein Zeltlager mit tausenden Leuten, wie würde das wohl werden?

Wir reisten bereits 3 Tage vor der offiziellen Eröffnung des Chaos Communication Camps an, was sich als hervorragende Idee entpuppte. So konnten wir entspannt das Gelände erkunden, zuschauen, wie alles aufgebaut und dekoriert wurde, und die Nachbar*innen kennenlernen. Denn das Gelände füllte sich kontinuierlich, bis irgendwann ca. 5000 Leute darauf herumspazierten und Zelt an Zelt stand.

Das Camp fand im Ziegeleipark Mildenberg statt, einem Industriemuseum mit riesigen Hallen, weiten Flächen, alten Gebäuden, verrosteten Maschinen, einem tollen grünen Gelände und einer Bahn, die einmal um das Areal herumtuckerte. Eine der Bahnen wurde rechts schnell gehackt und in ein fahrbares Partygefährt verwandelt mit Bällebad, Cocktailbar und viel Glitzer, das abends seine Runden drehte.

Family-Village

Das Camp war zum großen Teil in Villages organisiert, denen eins sich spontan oder bereits im Vorfeld zuordnen konnte. Die Camps waren interessensgeleitet (Anarchie-, Queer-, Foodhacking-Camp u.a.) oder mit einem Ort verknüpft (Berlin-Camp BER, Freiburger CCC etc.). Wir campten im Family-Village, naheliegend, denn dort tummelten sich natürlich viele viele Kinder. Es gab ein Gemeinschaftsküchenzelt und ein Zirkuszelt mit tonnenweise Duplo zum Spielen, und es lag direkt an einem kleinen, sehr netten See, der die doch meist überfüllten Duschen hervorragend ersetzte. Im Küchenzelt hatte Andreas die Organisation der Gemeinschaftsküche übernommen und kümmerte sich um die Verwaltung des Kostenbeitrags (für die, die mitmachen wollten), das Einkaufen, den Essensplan. Geschnippelt und gekocht wurde gemeinsam, dafür melden sich jeden Tag Freiwillige. Das war super, so musste eins sich um nicht all zu viel kümmern, konnte sich den ganzen Tag über Brote schmieren und abends ein leckeres Essen essen.

Programm

Das offizielle Programm war – im Vergleich zum überquellenden Angebot bei der Chaos Communication Conference –  überschaubar. In zwei riesigen Zelten gab es 5 Tage lang Vorträge zu allen möglichen Themen. Da der Mann und ich uns wieder im Kind-beaufsichtigen abwechselten, konnten wir beide jeweils zu Veranstaltungen gehen. Ich war z. B. beim Vortrag von Anne Roth zum NSA-Untersuchungsausschuss, bei Refugees Emancipation, beim Vortrag zu The infiltration and physical surveillance of social movements, etc. pp. (hier sind alle Aufzeichnungen). Daneben gab es das selbstorganisierte Programm: Wer Lust hatte, bot einfach einen Workshop an oder hielt einen Vortrag, zeigte einen Film oder initiierte eine Diskussionsrunde. Das Angebot zu überblicken, war völlig unmöglich. Zwar gab es einen Kalender im Camp-Wiki, aber vieles erfuhr eins nur über Mund-zu-Mund oder über Zettelchen, die überall rumhingen. Es gab Yoga, Raketenworkshops für Kinder (und Große), Einführungen ins Programmieren, Hackerspaces, DIY ohne Ende (Gummibärchen, Kosmetik, Technik). Ich war z. B. beim Lila Podcast, der meiner Meinung nach deutlich gehaltvoller war als der eine oder andere Podcast der Podcastikonen, dafür aber viel spärlicher besucht, leider. Oder beim Workshop von Andre Holm zur Gentrifizierung in Berlin. Bei einer feministischen Diskussionsrunde etc. pp.

Das Kind war stundenlang beim Chaos Emergency Responce Team, wo es die Feuerwehrleute mit Fragen löcherte, im Feuerwehrauto rumkletterte und den Krankenwagen besichtigte. Und wir waren gemeinsam beim Start der selbstgebastelten Raketen. Tagsüber hatte das Kind oft keine Lust, das family-Camp zu verlassen, da gab es genug zu spielen. Ein großer Programmpunkt war: einfach nur rumhängen. Am See (es hatte ja über 30°C), im family-Zelt, bei den Nachbar*innen oder in der Marina außerhalb des Geländes, wo es sehrrrr schön ruhig war und wo ich mit dem Kind einige Auszeiten mit Eis und aufs Wasser schauen eingelegt habe.

Denn laut und trubelig war es während der 5 Camp-Tage fast ununterbrochen. Nachts gab es Musik bis zum Morgen, die Kinder waren früh wach – und zumindest unseres weigerte sich beharrlich, einen Mittagsschlaf zu machen, was sich nach ein paar Tagen doch ziemlich bemerkbar machten, denn vor 23 Uhr war es nie im Bett (“ I WILL ZUR PARTY!!!“). Jeden Abend streunten wir über das Camp.

Zusammenleben

Das Camp trug zwar das Chaos im Namen, chaotisch war es aber nicht. „Da ist jedes Open-Air-Festival chaotischer“, sagte jemand im family-Zelt. Es gab ein paar wenige Regeln wie: das Gelände bleibt autofrei (bis auf Lieferungen und Camper, die allerdings nicht mehr bewegt werden durften), die Fluchtwege dürfen nicht zugezeltet werden und „be excellent to each other“. Was ich so mitgekriegt habe, hat das super geklappt. Ich habe nicht eine einzige besoffen rumpöbelnde Person gesehen, kein Gebrülle, Müllberge, kein Geglotze, wenn eins nicht mainstreammäßig unterwegs war etc. Der Frauenanteil war insgesamt noch sehr überschaubar (außer im  Familienbereich), allerdings waren unter den Speaker*innen viele. Bei einer quer-feministischen Diskussion sagte jemand sinngemäß: „Auch wenn hier noch nicht alles perfekt ist, so ist es doch ein besserer Ort als die meisten, die ich kenne.“

Über 1000 freiwillige Helfer*innen, die Angels, sorgten dafür, dass die Sanitäranlagen auch am Ende des Tages noch benutzbar waren, das Internet immer funktionierte und dass das Camp überhaupt stattfinden konnte.

Apropos Internet: Extra für das Camp hat der CCC kilometerlange Kabel durch die brandenburgsche Pampa verlegt und über so genannte Datenklos (pinkfarbene Dixies) ein gigantisches Netzwerk über das Camp gelegt.

Fazit

Es war, Überraschung!, sehr toll auf dem cccamp15. Super organisiert, tolles Programm, nette Leute, prima Gelände. Auch für das Kind (4,5 Jahre alt) war es sehr entspannt, es konnte sich recht autonom bewegen, es wurde nirgends angeschissen (höchstens freundlich gebeten, irgendwas zu tun oder lassen) und es hatte einen Rießenspaß mit dem ganzen Angebot (Partywagen, See, Spielsachen). Für das nächste Mal würde ich gerne ein paar befreundete Familien / Freund*innen überreden mitzukommen. Wir könnten uns dann mit Babysitten abwechseln und gemeinsam  Party machen. Der Mann und ich konnten praktisch nicht gemeinsam rumziehen, was etwas schade war. Und da ich nun nicht gerade das Small-Talk-Ass bin, tat ich mich schwer, mich irgendwo dazuzumischen und Leute anzusprechen.

Nach 8 Tagen Camp reisten wir wieder ab auf einen mecklenburg-vorpommerischen Campingplatz am See. Und so sehr wir dort auch die Ruhe genossen, waren wir Großen doch ziemlich wehmütig und ein bisschen scheu der „normalen“ Welt gegenüber, wo eins ständig damit rechnen muss, wegen irgendetwas angeblökt und schräg angeschaut zu werden. Wie wäre es, wenn das Campleben der Normalzustand wäre?, fantasierten wir. Sicher keine schlechte Welt.

Die ccc-Rakete darf nicht fehlen!
Die ccc-Rakete darf nicht fehlen!
Der Partyzug. Extrem beliebt bei groß&klein.
Der Partyzug. Extrem beliebt bei groß&klein.
Yarnbombing-Deko. Überall.
Yarnbombing-Deko. Überall.
Storm Trooper Besuch am Strand.
Storm Trooper Besuch am Strand.
geduldiges Beantworten von 5234 Trillionen Fragen beim Chaos Emergency Rescue Team
geduldiges Beantworten von 5234 Trillionen Fragen beim Chaos Emergency Rescue Team
Rost & Faden
Rost & Faden
Wichtigste Haltestelle: Spiegeleimuseum
Wichtigste Haltestelle: Spiegeleimuseum
Raketenstart
Raketenstart
Lest mehr Schilder. Und Zettel.
Lest mehr Schilder. Und Zettel.
This is not Berlin
This is not Berlin
Be excellent
Be excellent
noch mehr Schilder
noch mehr Schilder
Zelt an Zelt an Zelt
Zelt an Zelt an Zelt
Typisch: überall Kabel. Und Datenklos (rechts). Und im Hintergrund das family-Zelt.
Typisch: überall Kabel. Und Datenklos (rechts). Und im Hintergrund das family-Zelt.

Apokalypse Jetzt – Vorbereitung auf die Krise

Das Buch Apokalypse jetzt ließ mir eine Freundin als Mitbringsel mit Leseempfehlung hier. Ich freute mich und legte es auf das Fensterbrett im Wohnzimmer, wo es ein paar Monate vom familiären Staub bedeckt wurde. Ich hatte keine Zeit, genug anderes zu lesen und putzte offensichtlich nie das Fensterbrett. Bis ich es letzte Woche wieder in die Finger bekam und es zu lesen begann.

Greta Taubert, eine Journalistin aus Leipzig, Jahrgang 1983, beschreibt in dem Buch einen Selbstversuch. Aus der Panik heraus, beim Hereinbrechen einer Krise (an der sie nicht zweifelt), nicht überlebensfähig zu sein, beschließt sie, sich ein Jahr lang weitgehend dem Konsum zu entziehen und verschiedene Überlebensstrategien auszutesten. Grob gesagt.

Sie beginnt damit, sich einen Vorrat an Lebensmitteln zuzulegen auf Basis der Empfehlungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums (ich hatte keine Ahnung, dass es so was gibt) und versucht von diesem 3 Wochen zu leben. Sie nimmt Kontakt auf zu einer Firma, die sich darauf spezialisiert hat, Survival-Pakete zusammenzustellen – und zwar nicht nur Büchsenfleisch und Nudeln, sondern Tiramisu und Rehrücken für Notzeiten – offensichtlich ein erfolgreiches Geschäftsmodell! Sie besucht Leute, so genannte Preppers, die sich durch den Bau von Trutzburgen und das Anlegen von Vorräten für die Krise wappnen. Sie begleitet eine Frau, die sich in einer Art Urkost von Wildkräutern ernährt, und sie fängt an, im Keller Pilze zu züchten.

An dieser Stelle – nach ca. 4 Kapiteln – hätte ich das Buch um ein Haar zugeklappt und aufgehört zu lesen. Ich fand das zwar alles äußerst unterhaltsam und interessant geschrieben, allerdings fand ich den Ansatz, sich individuell auf eine Krise vorzubereiten, so derartig bescheuert, dass ich es kaum aushalten konnte und mir auf Twitter leicht der Kragen platzte. Dieses Hamstern, für sich und die Familie Vorräte anzulegen, sich zu bewaffnen, damit man sich bei den zu erwartenden Plündereien verteidigen kann (!), dieses „ICH sorge für MICH“ erinnerte mich doch sehr an die 1980er Jahre, als Leute anfingen, sich einen privaten Atomschutzbunker in den Garten zu bauen und in diesem Vorräte für die atomare Apokalypse zu horten. Es waren – das unterstelle ich jetzt mal – NICHT die gleichen Leute, die auf Anti-Atom-Demos gingen, Atommülltransporte blockierten und für eine andere (Umwelt-)Politik kämpften. Nein, hier ging es nur um das eigene Überleben. Scheißegal, wenn sonst niemand übrig blieb (bzw. um so besser, dann muss man das gehortete Futter schon nicht gegen Plünderer verteidigen).

Aber – Überraschung – Greta Taubert kriegt dann doch noch den Dreh. Nach und nach beschäftigt sie sich mehr mit solidarischen Ansätzen. Sie macht bei einer Gärtner*innengemeinschaft mit und wohnt eine zeitlang bei Stadtnomad*innen. Sie lernt das Containern, also das Organisieren von Lebensmitteln aus Supermarkmülltonnen, kennen und trampt mit einer Freundin ohne Geld nach Spanien, wo die Krise ja bereits ihre Klauen ausgebreitet hat, und landet dort bei Aktivist*innen in einem besetzten Haus. Sie kommt mit der DIY-Szene in Kontakt (u. a. Nähen, 3-D-Druck) und lernt immer mehr Leute kennen, die versuchen, solidarische Strukturen aufzubauen und die sich politisch engagieren. Und sie kommt immer mehr auf den Trichter, dass es darum geht, Zeit für und miteinander zu haben, gemeinsam zu (über-)leben und sich zu solidarisieren – anstatt einen privaten Hamsterbau anzulegen.

Mir hat gut gefallen, dass Greta Taubert sich voll ins Getümmel gestürzt hat – zumindest macht sie in dem Buch den Eindruck. Dass sie überall mehrere Tage, teils Wochen mitgewohnt hat, sei es auf einem Bauwagenplatz, in der Wohnung der Stadtnomad*innen, im besetzten Haus, und dass sie den Menschen recht unvoreingenommen begegnete (darauf hat mit Lotti auf Twitter bereits während meiner Lesekrise hingewiesen). Ich fand es zienmlich spannend, wie Taubert als Newbie (oder Außenstehende) die verschiedenen Szenen beschreibt. Einiges war für mich auch völlig neu: Dass es Stadtjäger*innen gibt und eine doch recht große Prepper-Szene zum Beispiel.

Was ich bis zum Schluss ziemlich unerträglich fand, war die konsequent männliche Sprache – selbst wenn Taubert von sich selbst spricht, verwendet sie meist die männliche Form. Ob das auf das Konto des Lektorats geht oder ob Taubert das vertritt, weiß ich nicht.

Eine radikalkritische Auseinandersetzung mit den Ursachen der prophezeiten bzw. bereits bestehenden Krisen ist das Buch nicht gerade. Vermutlich wurde es auch deshalb letztes Jahr in so ziemlich allen großen Mainstreammedien recht positiv besprochen. Vieles im Buch dockt an den derzeitigen DIY- bzw. konsumkritischen Trend an: Urban Gardening, nicht so viel bzw. bewusst konsumieren, keine Lebensmittel verschwenden, Dinge selbst machen, reparieren statt wegschmeißen. Da gibt das Buch einen guten Überblick und viele Anregungen. Es zeigt die persönliche Entwicklung von Taubert während ihres Selbstversuchs, was ich sehr spannend fand. Und es ist wirklich sehr unterhaltsam und inspirierend geschrieben. Ganz im Sinne des Sharing-Gedankens macht das Buch nun in meinem Freund*innenkreis die Runde und ist Anlass für so manches spannende Gespräch.

(<3 -lichen Dank an A., die mir das Buch gegeben hat!)

Dekofoto
Dekofoto

Wo soll dieser Urlaub noch hinführen?

Urlaub. Ursprünglich wollten wir 3 Wochen wegfahren in die Wärme, doch dann erwischte mich irgendein bescheuertes Virus und ich lag die erste Urlaubswoche komplett flach. Zu schlapp zu allem. Also ab ins Bett und leiden und lesen und lesen und leiden und schlafen und lesen und ab und zu unter Aufbietung aller Kräfte Richtung Küche Bad wanken. Der Mann kümmerte sich aufopferungsvoll um Haushalt und Kind, das wegen Fasnet keine KiTa hatte, die ganze lange Woche durch.

Woche zwei begann mit einer kaputten Kaffeemaschine, Dauerregen und Renovierungsarbeiten bei den Nachbarn. Es sägte und hämmerte den lieben langen Tag. Aber immerhin war wieder KiTa. Da ich während meines Dahinsiechens bereits stundenlang gelesen, geschlafen, rumgelegen hatte, machten sich Hummeln in meinem Arsch breit. Nichts mehr mit faulenzen, jetzt erledigte ich wichtige Dinge, wie zum Beispiel uralte Gutscheine einlösen:

Grummelnd bezahlte ich die 3 in grünes Kraut gewickelte Blumen und versuchte nicht auszurechnen, wie oft ich dafür hätte Kaffee trinken, ins Kino gehen oder auf die Insel fliegen können. Bis zum richtigen Blumenladen habe ich es allerdings nicht mehr geschafft. Vielleicht in 9 Jahren dann.

Dafür habe ich gebacken. Simit, Brötchen, noch mehr Brötchen, Käsekuchen, der Backofen lief nonstopp – bis die Familie masthühnchengleich lethargisch in der Ecke hing und nicht mehr *papp* sagen konnte. Ich war beim Friseur, googelte Kinderbücher, wechselte den Kinderarzt, kaufte Stoff mit Robotermuster, las doch noch ein Buch, säte Chili, Tomaten, Gurken, machte keinen Sport, trank Kaffee in Cafés, kaufte ein Kleid und so weiter und so fort.

Verzweifelte Appelle a la „kannst du nicht mal chillen? Du hast doch Urlaub!1!11!!!!“ ignorierte ich souverän und holte Kleister, Pinsel und Lack aus dem Keller. Um neben all dem Vergnügen wenigstens noch einen Punkt auf meiner to-do-Liste abzuhaken. Einen recht unbedeutenden zwar, aber mit irgendetwas muss eine ja mal anfangen. Also nahm ich mir dieses Holzschubladenteil von Kind2 vor – ihr kennt diese Dinger, die gab es mal in jedem Möbelhaus (oder gibt sie vielleicht auch noch). Das wollte ich schon lange einmal aufmöbeln. Die Schubladen habe ich mit altem Geschenkpapier beklebt, das Gehäuse rot angemalt und die Griffe sind aus … naaaa? Erkennt ihr, oder?

Die Kinder nahmen derweil die Wohnung auseinander. Sie entdeckten die Wasserfarben, malten sich und die Puppen an und den Kinderzimmerteppich an. Nachdem sie alles in Schutt und Asche gelegt hatten, feierten sie mit ihren Puppen Geburtstag (ich musste Kronen basteln) und aßen mit ihnen Kuchen, wie sich das gehört. Zufällig hatte ich gerade Brownies gebacken.

In Woche drei werde ich wohl die Gartenhütte renovieren, mir eine komplett neue Garderobe nähen, die Küchenbank restaurieren, meine Klamotten ordentlich zusammenfalten und in den Kleiderschrank legen, den Keller aufräumen, meine Steuerklärung machen, alle Bücher nach Farben sortieren, eine dreistöckige Torte backen und Sport treiben.

Vielleicht lege ich mich aber auch einfach an den Strand und trinke Cocktails. Wir werden sehen.

Brownies. Noch ziemlich vollständig.
Brownies. Ist es sehr fies, wenn ich euch verrate, dass sie extrem lecker schmecken?
Schubladenteil im Raupe-Nimmersatt-Design.
Schubladenteil im Raupe-Nimmersatt-Design. Hübsch, oder? Und aus was sind nun die Griffe? (*hicks*)
Stellen Sie sich das jetzt mal 10 vor = Kinderchaos
Stellen Sie sich das jetzt mal 10 vor = Kinderchaos
Angemalte Kinder und Puppen beim Puppengeburtstag
Angemalte Kinder und Puppen beim Puppengeburtstag

 

 

Unerledigte Projekte in Wohnungsecken

Die Freundin dreht eine Runde durch die Wohnung „hat sich denn was verändert hier seit dem letzten Mal?“, nein, nicht viel. Es ist unaufgeräumt, zu viel Gerümpel immer noch überall. Doch plötzlich entdeckt sie im Wohnzimmer die roten Bänke. „Ha! Die waren letztes Mal noch nicht da.“ Ja, die sind von Oma, Erbstücke. Sie waren potthässlich bezogen mit Blümchenstoff. Ich habe einen roten 70er-Jahre-Vorhang darübergezogen und festgetackert. Jetzt sind sie zwar immer noch nicht hübsch, aber einigermaßen ok und funktional und überhaupt: eine Erinnerung an Oma. Wie oft saßen wir Enkel auf dieser Bank, schon als wir miniklein waren und zuletzt in ihrer Wohnung bei Kuchen und Kaffee.

„Das hast du selbst gemacht? AAAAhh. Da krieg ich doch glatt ein schlechtes Gewissen, wenn ich das sehe. Ich hab da seit Monaten ungenähte Kissenbezüge in der Ecke liegen, die wollte ich schon ewig mal …“ Einen Moment lang wundere ich mich, das ist doch eigentlich mein Part. Ich bin die Meisterin im Dinge-vornehmen, to-do-Listen schreiben, Pläne schmieden. Ich bin Meisterin im Dinge anschleppen, Material sammeln, Ideen überlegen. Ich bin Meisterin im mich-grämen, dass ich kaum etwas davon umsetze. Weil ich 1000 andere Dinge stattdessen tue. Arbeiten, Garten, Kind, Haushalt, surfen, faul rumhängen, lesen, Serien glotzen. Weil ich vielleicht einfach kein Händchen für Deko & co habe. Weil ich vielleicht einfach nicht so viel Energie habe wie andere. Weil ich vielleicht 1001 Dinge auf der do-to-Liste brauche, um mal 1 davon abzuhaken an einem kreativ-aktiven Tag. Ach, was weiß ich warum.

Schau mal hier: Die Bank in der Küche habe ich vor 12 Jahren vom Sperrmüll angeschleppt mit dem festen Vorsatz, sie wunderschön zu restaurieren. Seither steht sie da. Oder die Kommode in meinem Zimmer, geerbt von Opa, alt und so schrabbelig, dass die nicht mal als shabby-chic-vintage-trendy durchgeht. Schon ewig will ich die abschleifen oder mit irgendwas bekleben. Seit 25 Jahren, um genau zu sein. Im Wohnzimmer hatten wir fast 2 Jahre nur eine nackte Glühbirne von der Decke hängen, weil ich einen Lampenschirm basteln wollte. Irgendwann habe ich so einen Papierballon aus dem Bauhaus gekauft. In meinem Zimmer türmten sich wochenlang leere Tetrapacks, weil ich nach dem Vorbild meiner Schwester einen tollen coolen Upcycling-Korb flechten wollte. Ich habe sie irgendwann im gelben Sack versenkt. Noch mehr Beispiele gefällig?, frage ich leicht außer Atem. Nein nein, die Freundin ist beruhigt und ich bin es auch. Es tut ja gut zu hören, dass sich in anderen Wohnungsecken ebenfalls unerledigte Projekte türmen, und immerhin habe ich diese blöde Eckbank bezogen, es geht voran.

Im Wohnzimmer mag die Freundin sich dann aber doch nicht niederlassen, „es ist ungemütlich hier“, sagt sie. Ich mag es auch nicht, stimmt. Nur: Was tun? Vielleicht hilft ein bisschen Farbe an den Wänden? Ein anderer Teppich? Pflanzen? Ach, sie weiß es auch nicht und lässt sich demonstrativ auf meinem ungemachten Bett nieder. „Hier ist es gemütlicher“ Ich trage Kerzen, Wein & Chips hinterher und habe unversehens ein weiteres fettes Projekt auf meiner Liste stehen. Gleich morgen kümmere ich mich darum. Oder übermorgen. Oder …

Von hässlicher Hose zum hässlichen Rock – mein 1. DIY-Upcycling-Näh-Projekt

Es war geplant als überschaubares erstes Nähprojekt. Das heißt: Eigentlich war überhaupt nichts daran geplant, es gab nur diese Idee, mir endlich einmal etwas selbst zu nähen. Seit Monaten herrscht hier nämlich Klamottenflaute. Ich kaufe mir keine neuen Sachen mehr, weil mir erstens nichts gefällt, was es so in den 08/15-Läden gibt. Zweites passt mir mit 98%iger Sicherheit das, was mir gefällt, nicht. Und drittens weigert sich mein Gewissen, Zeug zu kaufen, das unter übelsten Bedingungen irgendwo zusammengenäht wurde.  So weit, so klar. Weil ich aber schlecht dauerhaft in meinen mittlerweile ausgeleierten Klamotten das Haus verlassen kann, fing ich an, Second Hand zu kaufen. Wir haben hier einen sehr tollen und ziemlich günstigen Laden. Aber auch das löst ja nicht Problem eins und zwei und mildert höchstens Nummero 3.

Da ich zumindest theoretisch mit Upcycling liebäugele, dachte ich mir, dass ich diese Themen doch gut verbinden könnte. Warum also nicht aus einer alten Hose, die ich sowieso nicht mehr anziehe, einen Rock nähen? Also kurz durch verschiedene Anleitungen gesurft, Nähmaschine rausgeholt, Hosenbeine π mal Daumen abgesäbelt, Naht vorne und hinten aufgetrennt, 2 Dreiecke ausgeschnitten, die ich vorne und hinten einsetzen wollte, und los.

Ich muss vermutlich nicht erwähnen, dass der Unterfaden leer war. Das ist immer so. Aber nicht nur das, die Spulenkapsel wackelte hin und her wie ein Kuhschwanz und machte fürchterliche Geräusche. Also ab in den Nähladen und mir dort die Info geholt, dass die Spulenkapsel hinüber sei und ich meine 20 Jahre alte Nähmaschine gleich ganz entsorgen könne, denn so ein altes Ersatzteil bekomme man eh nicht oder nur mit gaaanz viel Glück. Halbgeknickt zog ich von dannen und bestellte das Teil im Internet, pah, der Nähmaschinenmechaniker hat nämlich alles und lieferte äußerst fix.

Neue Spulenkapsel eingesetzt. Das Ding wackelte wie ein Kuhschwanz und machte üble Geräusche und ich die Erfahrung: Read the fucking manual! Dort kann man bei näherem Hinschauen nämlich einer Abbildung entnehmen, dass man das Ding mit einem Schieber fixieren muss.

Ein paar übel schiefe Nähte, zerklumpte Unterfäden, eine abgebrochene Nadel und viele Flüche später fing ich an, Tutorials anzuschauen. Es gibt da ein paar wirklich schön gemachte bei Pattydoo, genau richtig für totale Anfängerinnen, empfohlen von ringelmiez. Dabei schwante mir so langsam, dass man solche Nähprojekte eventuell ein bisschen planen sollte. Korrekt zuschneiden zum Beispiel. Und dass es hilfreich sein könnte, die Kanten vorm Nähen umzubügeln. Bügeln. Bügeleisen. Mein Bügeleisen, wo war das denn gleich noch? Ich habe 2 Tage lang gesucht, erfolglos. Es war 10 Jahre lang immer in der gleichen Schublade und nun verschwunden. Bis heute. DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN! Hat sich hier denn alles gegen mich verschworen?

Aber so schnell gebe ich nicht auf, also eines ausgeliehen und weitergemacht. Kanten bügeln, zusammenstecken, nähen, Unterfadenverklumpungen großzügig hinnehmen, die Familie mit nicht-jugendfreien Flüchen tyrannisieren. Hundertfünfzig mal den „Rock“ anprobieren, die Erfahrung machen, dass Nähnadeln saumäßig stechen, hundertfünfzig mal die Nähte wieder auftrennen.

Als die Familie kurz davor war auszuziehen, setzte ich den Schlussstich. Zog das Teil an und stellte abschließend fest: Ich habe aus einer hässlichen Hose einen äußert hässlichen Rock genäht. Selbst wenn man die schiefen Nähte ignoriert, geht das Ding gar nicht. Nicht einmal für zuhause. Es spannt am Hintern, wellt sich an den eingesetzten Dreiecken und der Stoff ist nach wie vor hässlich braun.

Also packte ich das Ding kurzerhand in den Altkleidersack. Erfahrung Nr. 3 bis 243: Nähen ist nicht so einfach. Es will geplant sein. Man sollte einigermaßen sauber zuschneiden & arbeiten & vorher den Schreibtisch aufräumen, weil man sonst nicht richtig Platz hat. Es braucht Geduld, viel Zeit und es nützt überhaupt nichts, die Nähmaschine anzuschreien und ihr mit einem Wurf vom Balkon zu drohen.

Frust auf Twitter ablassen, bringt da schon mehr. Nämlich Zuspruch von den #Nähnerds (<3!!!), von denen gleich ein paar zur Stelle waren:

Stimmt. Bei einer meiner ersten Übungsfahrten auf dem Feldweg riss ich zum Entsetzen meines Vaters den Schalthebel seines Opels ab. Ich habe es trotzdem gelernt. Geht doch!

Also, ich gebe hier noch nicht auf! Das wäre doch gelacht. Ich übe. Ich nähe weiter. Und wenn es jetzt erst mal nur Lavendelsäckchen sind. Und Eulen, nunja. Einen sehr zufriedenen Fan habe ich bereits. Kind2 ist von allem begeistert und nimmt meine Produkte freudig entgegen. Und das mit dem Fluchen kriege ich vielleicht auch noch in den Griff (ähm, huhu Schatz?).

Nähprojekt Rock  (urgs) und Eulereien
Nähprojekte Rock (urgs) und Eulereien. Wenigstens alles aus alten Stoffresten.